Advent, Advent – ein Lichtlein brennt…

.... Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier - dann steht das Christkind vor der Tür.

Endlich ist es wieder so weit. Die Vorweihnachtszeit beginnt und nur noch wenige Wochen bis zum Heiligen Abend und den darauffolgenden zwei Tagen an denen Gans, Rotkohl und Klöße sowie jede Menge Naschereien verspeist werden. So langsam komme auch ich in diese sogenannte Weihnachtsstimmung. Dauert bei mir normalerweise immer lange - am 24. Dezember fühl ich mich dann für die Bescherung und das ganze Drumherum bereit. Beginnt früh morgens mit dem Geschenke verpacken und geht weiter mit "3 Haselnüsse für Aschenbrödel". Am Abend dann das Highlight, wenn sich die Kleinen der Familie auf den Weihnachtsmann freuen und - vor Angst und Sorge, sie wären böse gewesen und würden deshalb keine Geschenke kriegen - erst einmal komplett frei drehen, rote Bäckchen und Fieber bekommen. Ein Gedicht für den Weihnachtsmann - hach, strahlende Kinder mit mehr Geschenken, als wir sie früher hatten, sind das Amüsement meines Heiligen Abends. In den Tagen vor Weihnachten geht es mitunter stressig und weniger schön in den Verkausstellen des Zentrums zu. Die Dresdner gehen wohl alle immer DANN einkaufen, wenn ich auch unterwegs bin. Weihnachtsshopping - der alljährliche Streß - was schenke ich wem? Also ich bin gar keine Freundin davon, Geschenke und die dazu im Voraus passenden Ideen sind mir ein Graus - ich habe nämlich nie welche. Jedes Mal stibitze ich mir irgendwo die Ideen Anderer oder ich beteilige mich einfach an deren Gaben (Letzteres ist defintiv der unkomplizierteste Weg). Dieses Jahr sieht's gut aus - spontan sind mir schon so zwei bis drei kleine Sachen ein- gefallen - ich wundere mich selbst über diese kreative Phase, was am Ende dabei rauskommt ist jedoch noch offen. Letzte Woche haben dann auch die Weihnachtsmärkte ihre Pforten geöffnet. Den Striezelmarkt haben wir schon besucht (da meldet sich der Stefan noch zu Wort) und das kleine niedliche Dresdner Winterdorf am Postplatz wurde auch schon von meiner Wenigkeit getestet. Der altertümliche Markt steht noch auf dem Plan. Auch wieder sehr schön, wie sie die Lichteln an den Häuserwänden rund um den Altmarkt und in Richtung Prager Straße gehängt haben. Sowas möchte ich auch für mein Wohnzimmer haben. Der diesjährige Dezember wird wohl ganz interessant werden. Aufgrund meiner unverhofft frühzeitigen Weihnachts- stimmung (Plätzchen habe ich übrigens auch schon gebacken (bzw. mitgeholfen)) bin ich gespannt, was diesen Monat noch so passiert. Ich wünsche mir jetzt nur noch eine Portion Schnee (auch was ganz Neues). Bei den derzeitigen Temperaturen wohl eher unrealistisch, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ein Glühwein schmeckt am Besten, wenn es draußen schneit. ;) Das Glühwein-"Süchtige" Bloggerteam wünscht allen Besuchern und Lesern dieser Seite eine besinnliche Adventszeit.
caro am 29.11.2009 bisher 2 Kommentare

2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Alex   01.12.2009

    Na, eine besinnliche Adventszeit wünschen wir Euch doch auch! Weihnachtsstimmung kann ich leider noch gar nicht verspüren, da nach wie vor zu viel außerhalb der Weihnachtsgedanken zu tun ist, was irgendwie auch schade ist. Aber was nicht wird…wird spätestens am 24. besorgt, hätte ich beinahe geschrieben ;-)

  2. stefan   03.12.2009

    danke :-)
    selbst bei allem glühweintrinken und striezelmarkt-besuchen will sich aber auch bei mir das gefühlte weihnachten noch nicht bemerkbar machen. komm ja noch nicht mal mehr zum gscheiten bloggen ..

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