Living – Tempo und Rechnen MUSS NICHT sein

Zum gestrigen Dienstag war ich mal wieder im gemütlichen "Living" auf der Wilsdruffer Straße (Link zum Internetauftritt). Nun, die Lage ist scheinbar nicht die Beste. Etwas verdeckt liegt diese Lokalität zwischen der Weißen Gasse und den Gastronomen um die Frauenkirche. Gestern herrschte dort auch eine entspannte Stille - ich würde meinen, ca. 10 Gäste tummelten sich in den Räumen. Die Begleitung und ich machten es uns in der sogenannten "Raucher-Lounge" bequem. Eine der wenigen ange- nehmen Raucherecken, die ich hier in Dresden kenne. Man kann sich zwischen gemütlichen Sofas oder Liegeflächen entscheiden. Die Liegeflächen laden jedoch immer zum Einschlafen ein, deswegen diesmal ab auf ein Sofa. Geschätzte 15 Minuten dauerte es, bis der Kellner unsere erste Bestellung entgegennahm. Gut okay, passiert manchmal - die Getränke und der "Snacksampler" kamen aber relativ fix. Jedoch muss ich sagen, dass die Küche ein wenig nachgelassen hat. Vor einem knappen Jahr, ich wage mich zu erinnern, wurde ein "Snacksampler" noch mit Liebe gefertigt. Da waren die Knabber-Variationen (u. A. Mozarella Sticks, Garnelen-Spieße, Kartoffelecken) schön angerichtet und auch eine Gemüsebeilage schmückte den Teller. Mittlerweile wird es scheinbar lieblos auf einen Teller "geworfen", 2 Dips hinzu und fertig - die Gemüsebeilage ist ganz verschwunden und geschmeckt hat es auch schonmal besser. Leider. Bis zur zweiten Bestellung dauerte es sicherlich eine weitere halbe Stunde. Immer wieder lief der Kellner an der Lounge vorbei - jedoch ohne einen Blick hineinzuwerfen. Die Getränke kamen wieder fix - und geschmeckt hat es auch (wobei man bei Cola und Longdrinks nicht allzu viel falsch machen kann). Die Rechnung wurde schneller gereicht, als die Bestellungen kamen (komisch, irgendwas stimmt doch dabei nicht). Nur mit dem Rechnen hatte sich der Kellner schwergetan: Erstens ist "getrennt bezahlen" wohl für manche "Restaurantfachkräfte" schon ein Akt. Sich dann aber auch noch verrechnen, wohl eher ein Unding. Es waren zwar nur 10 Cent und ich möchte auch nicht kleinlich sein, aber bis zum Ende war er fest von seinem Ergebnis überzeugt. Lustig! Mein Fazit: Living erstmal nicht mehr - lieber etwas Neues ausprobieren. Ganz abgeschrieben habe ich das zumindest gemütliche Ambiente jedoch noch nicht.
caro am 28.10.2009 bisher 4 Kommentare

4 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. stefan   28.10.2009

    ich bin ja immer froh, wenn auch anderen leuten solche sachen auffallen und ich nicht alleine als “nörgler vom dienst” dastehe :-)

    aber living ist wirklich immer wieder ein erlebnis wert. unvergessen ist zb. die bedienung, der das 3. nachfragen am abend, was wir eigentlich bestellt hatten immerhin selbst schon peinlich war.

    aber das arbinente ;-) ist ja ganz schick – was man von den preisen laut meiner vagen erinnerung leider auch sagen kann.

  2. caro   28.10.2009

    würde ich meine gestrige Investition in DM umrechnen (und ja, das mache ich noch oft) dann hätte ich das früher niiie bezahlt… 30 DM für 2 Getränke und n halben Snack-Teller??? hmmm, nee…teuer teuer

  3. stefan   02.01.2010

    gestern mal wieder da gewesen und es ging recht flott und freundlich. aber der laden war auch nur locker gefüllt.

  4. caro   20.03.2010

    ich bleib dabei… Bedienung kann einfach nicht rechnen… diesmal zu meinem Vorteil, aber das ist nebensächlich… und der White Russian war zu warm….nunjaaaaa

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