Mega-Silvester in der Zeitenströmung sorgt für Megaverärgerung

Update: http://styledd.de/zeitenstroemung-silvester-entschuldigung-beschuldigung-und-andere-ungereimtheiten/ - Jedes Jahr aufs neue wird sich bei Dresdens Silvesterparty-Ankündigungen übertrumpft um dem Torschlusspanik-Gast seine wertvollen Euro für ein paar vollmundige Versprechen abzuluchsen. Es geht schließlich um den letzten Tag des Jahres, Emotionen und ein unvergessliches Erlebnis für den Jahresbeginn mit seinem Freunden. Meistens geht alles gut - bzw. ist mit gesundem Menschenverstand und etwas Enttäuschung zu verschmerzen. Nach dem, was ich jedoch gerade zu lesen bekomme, ging es dieses Mal wohl etwas zu weit und wird damit tatsächlich unvergesslich werden für die meisten Gäste. Doch lesen wir erstmal die Fakten: Natürlich geht es um die Silvesterparty - Entschuldigung: "DRESDENS MEGA ALL-INCLUSIVE-SILVESTER-PARTY" in der genialen Location der Zeitenströmung. Veranstaltet von DISKO TOTAL, ORIGINAL FÖRSTERS BOWLEPARTY, JUICY PARTY und dem Team vom Terminal 1. Also nach dem Motto "viel hilft viel" - und auch in der Werbung wurde mit den Superlativen und Versprechen nicht gegeizt (z.B. hier beim altehrwürdigen DDNL). Lassen wir das mal auf uns wirken bis das Phrasenschwein platzt: "das Orignal" "die größte und spektakulärste Silvesterparty in Dresden" "ALL-INCLUSIVE zu einem spektakulären Preis" "alles wird MEGA!" "tausenden feierwütigen Partypeople aus ganz Sachsen" "das Who is Who der DJ-Szene ist am Start und wird eine unvergessliches Happening zelebrieren" "beeindruckendes Feuerwerk" "Mehr Silvester geht nicht!" "natürlich bei uns ohne langes Anstehen" Und halten dem mal die Realität in Form von persönlichen Meinungen erboster und verärgerter Gäste entgegen: "langes Anstehen bei den Bars" "unappetitliche Tische im VIP Bereich" "dreckige Männertoiletten" "versiffte Biertischgarnturen" "reinste Abzocke" "schlechtesten Feier des Planeten" "ähnelte eher einer Essensausgabe für Obdachlose" "wurde auf das neue Jahre im stickigen Floor ohne Getränke angestoßen" "nach ca. 30 Minuten Anstehen, hieß es dann an der Bar, die Becher sind ausgegangen und es können nur Flaschen und Dosen ausgegeben werden" "nach über 15 Minuten habe ich meine Jacke zum Glück gefunden, auf einem Bauzaun liegend in irgendeiner versifften Ecke" "komplette Anarchie in der Garderobe. Es herrschte Selbstbedienung" "14 Euro Pfand habe ich nicht mehr wiedergesehn" "wurde neben der Bar auch die Garderobe vom wütenden Mob gestürmt" "schlechte Getränke, miese Musik, übersteuernde Boxen, eine lächerliche Lasershow" "ständig zugequalmt und es gab viel zu wenig Personal" "wieso sind bei einer Großveranstaltung nur so wenig Security vorhanden" Das sollte erstmal reichen... Kartenpreise wurden übrigens folgende aufgerufen: Standardkarte für ca. 20 € (Getränke All-Inclusive), VIP-Ticket für ca. 50 € (+ Buffet, eigenem Speisebereich und kostenlosen Garderoben) und  VIP-Premiumkarte ca 80 € (+ eigenem VIP-Bereich mit eigener Bar und eigener viewing area). Die Preise stiegen übrigens nach verbleibendem Kartenkontingent - ein hübsches Prinzip. Schade ist allerdings, dass nun vereinzelt die Zeitenströmung runtergemacht wird und nicht die wirklich Verantwortlichen. Wer auch immer das in dieser Veranstalter-Union ist. Aber wenn die "erfolgreichsten und beliebtesten Partyreihen der Stadt" dafür ihren Namen hergeben, ist das mit dem "erfolgreich und beliebt sein" nun hoffentlich vorerst vorbei. Für das schnelle Geld gehören aber trotzdem immer zwei dazu - der eine ist dreist und der andere lässts mit sich machen. Hoffen wir einfach mal, dass die Leute in Zukunft etwas besonnener mit ihrem Geld umgehen und spätestens in einem Jahr noch wissen, wer ihnen das Silvester 2010/2011 versaut hat. Auf seiner Internetseite äußert sich der Veranstalter bereits zu der Garderobenproblematik (war trotz Garderobengebühr irgendwann nicht mehr besetzt) und wälzt auf den Dienstleister ab. Man garantiert jedoch  Versicherungsschutz für die verlorenen Kleidungsstücke. Von Arztkosten für eventuelle Lungenentzündungen und Arbeitsausfälle etc. ist natürlich nicht die Rede. Links zu Meinungen: Fazit: Hoffentlich lernt man daraus - auf beiden Seiten. Meinungen sind natürlich erwünscht. Hier noch ein Video zur Garderobenproblematik (Aufnahme wohl zwischen 5 und 6 Uhr): YouTube Preview Image

51 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. owy   02.01.2011

    Ich habe es eben bei Facebook schon mal kommentiert:
    Dafür, dass vermutlich 4000 oder mehr Leute da waren, wirken die Proteste in den sozialen Netzwerken doch eher wie ein Sturm im Wasserglas. Fünf oder sechs Blogeinträge, acht Kommentare bei Qype… naja. Zumal, wenn die Kommentare anonym sind, ist doch sehr schwer nachzuvollziehen, wie schlimm es wirklich war… Da müsste man m.E. schon mehr Stimmen haben bzw. hören.

    Sicher ist m.E. nur, dass es Probleme mit der Gaderobe gab – der Rest ist subjektives Empfinden (wobei ich mir schon gut vorstellen kann, dass die Beschreibungen zutreffen – aber wer geht auch freiwillig auf ne Megaparty und erwartet was anderes als Bierzeltstimmung?).

    Und: Das Video ist von 5:40 Uhr (!) – muss wirklich lange gedauert haben, bis die Leute wieder gehen konnten! (Achtung, Ironie!).

    • stefan   02.01.2011

      (auch ironie) naja nach den ankündigungen konnte man so einiges erwarten ;-) (ironie ende)

      ich bin auch seit jahren geheilt von solchem herdentrieb und anstehen an all-inkl-bars zu silvester. vor allem auch weil ich um 12 gern draußen beim feuerwerk und fröhlichen anstoßen bin und nicht nach meiner jacke anstehen möchte.

      ich denke, der gestrige tag wurde erstmal fürs ausnüchtern und grobe verdauen der erlebnise benötigt und ab heute wird das soziale netz langsam warm laufen und der sturm dem wasserglas entkommen. soviel zu meiner theorie.

    • stefan   02.01.2011

      achso und wegen der uhrzeit – ich denke die zeit vergeht recht fix wenn man lange ansteht und sich bewusst wird, wie viel getränke man für das sogenannten “all-inklusive”-preis bereits getrunken hat. außerdem macht man eben das beste draus um sich nicht noch mehr die laune vermiesen zu lassen. doch das nur meine sicht aus der ferne.

      • stefan   02.01.2011

        und wegen den wenigen meinungen – peter du kennst sicher die 90-9-1-regel für social media. zumindest könnte diese auch durch die bisher 1.396 views des garderobenvideos etwas untermauert werden.

  2. owy   02.01.2011

    Ähm, nee:

    Die Zahl der Videogucker sagt überhaupt nichts aus, außer, dass es viele Leute sehen wollen. Könnte auch Schadenfreude sein.

    Aus dem 90-9-1-Prinzip abzuleiten, dass die eine sich aufregende Person (es sind in dem Falle schon mehr, schon klar) auch wirklich recht hat, ist ebenfalls sehr gewagt. Es könnte schließlich rein theorethisch auch der eine oder andere kleinkarierte Vollidiot dabei sein, dem an dem Abend die Freundin weggelaufen ist…

    Ich will hier wirklich niemanden verteidigen. Trotzdem: Wenn zwei sich streiten liegt die Wahrheit gewöhnlich in der Mitte (oder so ähnlich war das Sprichwort doch, oder?).

    Oder nochmal anders: Weder du noch @Idiotenwelt, der offensichtlich ebenfalls Spaß daran hat, einen Social-Media-Hype zum Thema anszustoßen, waren vor Ort. Richtig? Man könnte jetzt genauso unterstellen, ihr wollt eine künstliche Aufregung erzeugen – vielleicht auch nur, um denen draußen mal zu zeigen, was Social-Media so alles kann…

    Nix für ungut – ich meine nur, dass man immer auch berücksichtigen sollte, dass die Aufregung im Zweifel auch etwas – mhm, sagen wir – aufgebauscht sein könnte. Theoretisch zumindest ;-)

    Im übrigen ist es so, dass die meisten der Veranstalter einen fetten Erfahrungsschatz mitbringen und schon mehrere Jahre in Dresden am Markt sind. Insofern erscheint mir die Unterstellung der geplanten Abzocke doch ebenfalls sehr gewagt.

    Wieso verteidige ich die Bande eigentlich?

    • stefan   02.01.2011

      momentchen. social-media-hype? ich hoffe doch, das kommt hier so nicht rüber. es geht lediglich darum, geschehnissen etwas mehr aufmerksamkeit zu bieten als es vielleicht ohne social-media passiert wäre. früher wäre es schlimmstenfalls unterm tisch/radar geblieben, der frust hätte im eigenen dunstkreis heruntergeschluckt und verdaut werden müssen.
      eins sollte klar sein: wer sich veranstalter nennt (und darin auch erfahrungen mitbringen sollte, wie du so schön schriebst), dem passiert ein, vielleicht zwei fehler – aber nicht in der größenordnung. zumal der veranstalter sicher auch nicht mit 100 leuten gerechnet hat (wenn er die verkauften tickets heranzieht), sondern ein paar leuten mehr – mit entsprechender konsequenz (mehr personal, becher, etc.), die jedoch in dem maße ausblieb.

      die meinungen (auch wenn es bisher wenige waren), klangen für mich – vor allem nach mind. einer überschlafenden nacht – auch eher argumentativ als emotional (auch wenn die emotionen sicherlich auch mitschwingen).

      • stefan   02.01.2011

        p.s.: ich warte ja immer noch auf die positiven meinungen (wenn die negativen denn nur randmeinungen sind) .. mir ist dabei auch klar, dass man eher bei unmut etwas postet, als bei zufriedenheit.

  3. jensi   02.01.2011

    meine private Feier vor meiner Garage mit DDR-Musik,Glühein+Bier und nem Lagerfeuer war prima….wer Hektik zum großen Preis haben will—-> solls haben……

    grussi……

  4. PartyGast   02.01.2011

    Ich war an dem besagten Abend vor Ort, dass heißt ich habe es alles real erlebt und da ich wenig bis gar keinen Alkohol trinke, kann ich auch recht “nüchtern” über alles urteilen.
    Die Party war genau das, was man erwarten konnte. Eine Riesen-Location und eine wahnsinnig große Masse von Menschen. Das da (bei einer ALL-INCLUSIVE-Party) Schlangen entstehen sollte doch jedem klarsein. Das ist IMMER SO und wer hier rumjammert: “Buhu die Musik war zu laut” oder “es warn soviele Menschen da” der sollte sich mal klar werden wofür er sich die Tickets gekauft hat!

    Fakt ist:
    Die Toiletten-Situation war untragbar aber das hab ich bei solchen Riesen-Events schon mehrfach erlebt. Eklig bleibt es deswegen trotzdem aber wenn ich sehe, dass in den Pissoirs Papiertücher stecken, dann kann das nur absolute Idiotie sein…

    Viel schlimmer wiegt der Ausfall der Garderobe – denn da sind wirkliche Schäden entstanden!! Als ich gegen halb 6 die Garderobe erreichte war sie schon völlig geentert. Ich verstehe nicht was, dass für Menschen sind die mit einer fremden Jacke abhauen…?!

    Der Veranstalter wollte Profit machen – so wie jeder andere auch. Die Mittel die er dafür eingesetzt hat sind nicht neu – übertriebene Werbung, Mindestpersonal, Mindestausstattung. Das Problem entstand erst als sich die ersten nicht mehr an die Regeln halten wollten. Solang die Versicherung für die Schäden geradesteht, werde ich niemandem einen Vorwurf machen. Allerdings habe ich nun auch gelernt, dass eine solche Riesenveranstaltung das nächste Silvester nicht mehr auf der Liste stehen wird!

    • stefan   02.01.2011

      danke für die nüchterne meinung.
      ich bin auch gespannt, ob die versicherung so klaglos zahlt oder ob nicht doch evt. mit dem argument “grober vorsatz” auf den veranstalter abgewälzt wird.

      • PartyGast   03.01.2011

        So etwas wie groben Vorsatz gibt es nicht :) Grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz sind die Optionen.

        In diesem konkreten Fall wird hier auch nichts abgewälzt werden können. Der Veranstalter trägt die Schuld für die Schäden der Besucher. Dafür hat er im Vorfeld eine Versicherung abgeschlossen und
        diese ist nun verpflichtet, die Schäden zu regulieren. Selbst wenn noch ein Unternehmen (die Garderobe als externer Dienstleister) dazwischengeschaltet ist, ändert das nichts am Veranstalter als alleinigen Verantwortlichen.
        Probleme für die Geschädigten kann es nur durch die “Beweisbarkeit” der Schäden geben und mit der Höhe der Entschädigung. Die Leute, die wirklich etwas verloren haben und das im besten Fall mit einer Jackenmarke und im allerbesten Fall mit entsprechenden Kaufbelegen beweisen können, brauchen sich keine Sorgen machen und werden auf alle Fälle den Zeitwert ihres Besitzes ersetzt bekommen.
        Alle anderen Leute, die sich nur “betrogen fühlen” werden es meiner Einschätzung schwierig haben. Dafür is diese Vorgehensweise einfach zu sehr gängige Praxis – die einzige Chance wird hier das Wohlwollen des Veranstalters sein…
        Davon ausgehend, dass in einem Jahr viel Gras über eine Sache wachsen kann und der Veranstalter mit Sicherheit beim nächsten Jahreswechsel keine Probleme haben wird, seine Hallen erneut zu füllen, sollte man allerdings nicht auf zuviel Mitgefühl vertrauen…

  5. Romy   02.01.2011

    also ich war dabei, auch wenn ich nach dem scheiß silvester vor paar jahren im terminal die nase voll hatte von solchen sinnlosen veranstaltungen, aber was tut man nicht alles für seine lieben …

    damals wars schon assi, aber diesmal hats echt allem die krone aufgesetzt und ich hoffe, dass meine leute für viele jahre von solchen partys geheilt ist.

    wir haben nur 40 eus in den sand gesetzt, weshalb mich die kommentare von vip-tiketbesitzern (auch auf anderen seiten und direkt vor ort) noch mehr geschockt hatte, da es für mehr geld die gleiche potion chaos gab.

    zum glück haben wir uns am anfang entschieden, die jacken mit reinzunehmen und in ner ecke zu verstauen, weshalb ich leider kein geld von der versicherung kassieren kann ;-)

    die 30 becher redbull wodka und die 15 bier für 90 eus pfand, die sich unsere kleine truppe von 10 mann nach 1,5 stunden auf einen schlag unter den nagel gerissen hatte, rettete dann noch 2 minuten vor mitternacht die nicht vom dj runtergezählte countdown-stimmung.

    das nächste problem waren dann die toiletten, die an drei verschiedenen standorten jeweils 3 kabinen zu bieten hatten. ich weiche ja da immer auf die männerklos aus, da es dort schneller geht, aber selbst eins der 3 wurde dann wegen überflutung geschlossen. das dilemma bestand dann also darin weiter zu trinken um dieses desater zu ertragen, oder aufzuhören, damit man nich ne halbe stunde am klo ansteht.

    gegen 3 uhr stellte sich dann mein freund selbstlos und ohne geld zu verlangen in den dienst des 2-personen-barpersonals und versorgte uns und besonders traurig dreinblickende leidensgenossen am rande der bar mit flüssigem markenware-nachschub.

    über die musik mag ich mich nich äußern, man konnte halt mitwackeln.

    die raucherlounge wurde ziemlich zeitig eigenorganisatorisch auf das gesamte innere gelände ausgeweitet.

    vorbei an planlos suchenden jackenkomissaren gings dann gegen 5 uhr mit nassen füßen und zum glück viel alk intus nach hause.

    bis ende der woche werden sich bestimmt ne menge leute beschwert haben, aber eben direkt per email an den veranstalter weswegen man das nicht mitbekommen wird.

    so habe fertig und wünsche allen ein gesundes neues, es kann nur besser werden!

  6. Sebastian   02.01.2011

    Schön, daß Du klarstellst, dass es sich um eine Einmietung handelt – es wird sehr oft vergessen, daß Locationbetreiber und Partyveranstalter nicht die selben sind. Bei Twitter heißt es schon, man wolle den “Laden” in Zukunft meiden… Das ist natürlich extrem schlecht für alle, die sich evtl bereits fpr andere Partys dort eingemietet haben.

    Ich finde es ziemlich fragwürdig, dass es kein Impressum auf der Seite gibt und auch die beauftragte Firma icht namentlich genannt wird.

  7. Dapema   02.01.2011

    Ich war zum Glück nicht dabei, aber was ich im Moment zum Thema lese, ist das wohl eher Arbeit für die Gewerbeaufsicht, wenn ich z. B. an das Thema Toiletten denke… Desweiteren sollten die Partygänger Anzeige wegen Betruges prüfen, da man ja bei weitem nicht die Leistung erhalten hat, welche versprochen war… Mir ist auch völlig schleierhaft wie man als Veranstalter im Zeitalter von Social Networks, die man nach so einem Reinfall gegen sich hat, so ein “Ding” abziehen kann … Gewinnoptimierung? Dumm? Ich weiß es nicht …

  8. Elbflorentiner   02.01.2011

    Eine ‘Besenwirkung’ würde der Dresdner Silvestermegapartylandschaft gut tun….

  9. Besucher   03.01.2011

    Dass man anstehen muss etc ist klar, aber wenn man Garderobe und Bar besser durchplant und konzipiert, kann man (gerade bei all inclusive parties) das ganze deutlich besser handhaben.
    Z. B. anstatt Bestellungen entgegen zu nehmen einfach Getränke fertig hinstellen oder wenigstens ohne Pfandmarken arbeiten!
    Musik war OK, was einen da an Musikrichtungen und DJs erwartet wusste man ja vorher. Zu VIP kann ich nichts sagen…hatte das normale Ticket. Auch interessant: ungefähr 23 Uhr wusste man die Garderobe ist voll und hat trotzdem noch Abendkasse-Tickets verkauft (für 45 €)!

    • stefan   03.01.2011

      ja, dass man nicht wie der könig hofiert wird und express-service erwarten kann ist klar. pfandmarken sind auch klar. musik konnte man erahnen (auch wenn mir das who-is-who jetzt außer ein paar namen nix sagte – aber ich bin auch aus dem alter raus ;-) .. aber das mit dem abendkassen-45-euro bei überfüllung ist natürlich eine unanständigkeit, die einfach konsequenzen haben sollte.
      und die unterbesetzung an allen ecken und enden. wo leben wir denn? deutschland? gabs da nicht ämter und vorschriften für jeden furz? bin gespannt wie das weitergeht.

  10. gast2   03.01.2011

    @ owy:

    wenn du nicht dort gewesen bist,dann solltest du dich etwas mit den Kommentaren zurück halten.
    Ich war Live dabei und war auch einer der schon gegen 02:00 uhr seine jacke erfolgreich nach 30 min suchen gefunden hatte. Da ging es nur noch etwas friedlicher zu.

  11. Christina   03.01.2011

    Der Veranstalter ist die terminal 1 GmbH & Co KG, wo ein Geschäftsführer Herr Jens Malich ist, dem auch der Egoist u.a. in der Altmark Galerie gehört….

  12. Rene   03.01.2011

    Dass so eine Party deutlich besser geht, konnte ich ein paar hundert Meter weiter auf der Silvestercruise sehen. Die machen quasi genau das gleiche Konzept schon seit ein paar Jahren – länger als 5 Minuten stand ich dort aber nicht an, trotz ähnlicher Gästezahlen und Eintrittspreise. Das nennt man ORGANISATION, etwas von dem diese angeblichen Mega-Veranstalter wohl noch nie etwas gehört haben.

    Da ich dieses Jahr mal etwas Neues ausprobieren wollte und das “Mega Silvester” vom Konzept her sehr ähnlich klang, entschieden wir uns diesmal für die Zeitenströmung. Inzwischen weiß ich es war nur eine Billige Kopie des Orginals bei dem kein Versprechen gehalten wurde außer die Werbetexte zu kopieren!!!

    Wir sind dann um 1 aus der Zeitenströmung abgehauen und rüber ins Eventwerk gelaufen und haben uns dort an der Abendkasse Tickets geholt – natürlich fast das doppelte bezahlt als letztes Jahr online im Vorverkauf :-( Aber bin echt froh, dass wir nicht weiter an diesem erbärmlichen Abzockevent teilgenommen haben – sonst wär ich jetzt vielleicht auch noch meine Jacke los!!

    Alles in Allem muss ich sagen, dass dieses billige Plagiat wohl eine einmalige Geldabzocke darstellen sollte. Ich wäre auch bereit die Veranstalter zu verklagen – ich finde es handelt sich hier wirklich um Betrug und hier geht es bei uns immerhin um mehr als 200 Euro. Hat jemand Erfahrung oder kann man sich irgendeiner “Sammelklage” anschließen – Stichwort Prospekthaftung?! Nur weiß ich nicht ob das Sinn macht, Veranstalter war doch das Terminal 1 – und sind die nicht p..[*vorsichtshalber zensiert*]..?!

    http://www.facebook.com/home.php?sk=group_143556185697863&ap=1
    >> Bereits 70 Mitglieder. Bitte alle eintreten und weiteres Vorgehen besprechen!!

    • stefan   03.01.2011

      wer veranstaltet denn den silvestercruise? klingt nach dampfer oder?
      und ich dachte, dass es sammelklagen nur in den usa gibt? und die t1-gmbh pleite? nur weil sie das gebäude am flughafen räumen mussten? da bin ich unsicher und wäre mal lieber vorsichtig mit solchen behauptungen.

  13. owy   03.01.2011

    @Gast2 Wer bei Kommentaren zu feige ist, seinen vollen Namen zu nennen, sollte andere Kommentatoren nicht maßregeln. Das ist ja wohl die Oberfrechheit.
    Der Autor des Blog-Eintrags war auch nicht da und hat sich auch nicht zurückgehalten.

    • stefan   03.01.2011

      nun vertragt euch doch wieder. und “owy” ist für außenstehende eventuell auch nicht ganz aussagekräftig ;-)

  14. owy   03.01.2011

    Was ich meinte mit ” es könnte sich auch hochgeschaukelt haben” merkt man hier:
    http://www.sz-online.de/Nachrichten/Dresden/Gerangel_bei_der_Rueckgabe_der_Silvestergarderobe/articleid-2651967
    Schade, dass die SZ offenbar weder Blogs noch Facebook zu lesen scheint.

    • stefan   03.01.2011

      lol eine gruppe von 10 leuten .. und die nimmt 300 jacken mit .. ich stell mir das grad mal bildlich vor, liebe sz ;-D

  15. sunshine 03.01.2011   03.01.2011

    LEIDER waren wir auch dabei! so eine silvesterparty haben wir noch NIE erlebt und wir hoffen für so viel geld nie wieder so ne scheiße mitmachen zu müssen!!! die bars waren total unterbesetzt. teilweise war nur eine angestellte hinter dem “tresen”. außerdem waren die bars total versüfft und die leute total überfordert. wir mußten über 1stunde auf unsere getränke warten, was echt nerven kostete. die garderobe im freien…wo gibts denn so etwas? stundenlang in der kälte anstehen! zum glück sind wir kurz nach mitternacht nach hause gegangen, so wurde uns wenigstens die nächste große panne erspart! wir sind ein von den wenigen, die ihre jacken heil wiederbekommen haben. aber der silvesterabend war für uns trotzdem gelaufen. fazit: totale abzocke, unorganisiert und lieblos!!!!!

  16. MK   03.01.2011

    Ich gehörte mit zu denen die sich selbst an der Bar bedient haben, die Bars hätten schon eher gestürmt werden sollen!!! Dieses Abzocker muss man mit gleichen Mitteln bekämpfen.

    Zum Glück habe ich meine Jacke gefunden, vom Kumpel war der Mantel weg mit 170,-€ und dem Wohnungsschlüssel-absolut das Letzte! Ich habe aber noch eine Bulle Vodka und zwei Energy Drinks mitgehen lassen,besoffen war ich auch, wenigstens was…

  17. caro   03.01.2011

    die engagierte renomierte Anwaltskanzlei, an welche die Beschwerden jetzt geschickt werden sollen, hat sicherlich gerade ordentlich zu tun … die armen Gäste.

    und genau aus so einem grund meide ich diese “Mega Partys” … einmal und niiiiie wieder. Das werden sich wohl auch 99% der Partygäste sagen…

    • Besucher   04.01.2011

      @ Caro: Man sollte sicherlich nicht alle Veranstalter über einen Kamm scheren ;-)

      • caro   05.01.2011

        Das mache ich nicht… die Party welche ich meine war vor ein paar Jahren im Terminal … beziehe mich hier also nur auf den einen Veranstalter, welcher seitdem gemieden wird

  18. Sonja B.   04.01.2011

    Wir waren auch auf dieser Party und ich habe aufgrund meiner Arbeit das Vorgehen der letzten Tage im Netz beobachtet. Es stellt sich langsam raus, dass hier 2-3 Personen mit Social Media Erfahrung, versuchen die Menge zu mobilisieren und dabei mehr und mehr zu Unwahrheiten und Verleumdungen greifen. Wobei hier zu sagen wäre, dass das Feedback relativ gering ist und der Großteil auch von anderen Veranstaltern gesteuert wird. Schon alleine zum Getränkethema… wer sich die Fotos der Leute bei Facebook & Co anschaut wird sehen, dass fast jeder Gast Getränke in der Hand hat. Sicherlich gab es in der PrimeTime Wartezeiten, aber die gibt es nach meiner Erfahrung doch überall anders auch… Und anhand der Berge leerer Flaschen, welche fotografiert wurden… soll niemand was zu trinken bekommen haben?? Das es an der Garderobe Probleme gab, betrifft uns “zum Glück” nicht, aber zu allen anderen Themen muss man sagen: Ihr ward auf der falschen Party.. Was erwartet ihr von euren 30 euro alles inklusive Tickets?? Einen Gala Abend im Hilton? Bei jedem gut gefüllten Konzert muss man an der Kasse, Garderobe & den Bars anstehen. Genauso wie bei jeder guten Party, welche nicht “alles inklusive” ist. Abschliessend möchte ich sagen, dass es für die Leute, die nicht wegen “Komasaufen” dort waren, eine schöne Party (mit kleinen Einschränkungen) war, was nicht heisst, dass wir nächstes Jahr wiederkommen würden.

    • stefan   04.01.2011

      verschwörungen zu wittern ist aber auch nicht besser als übertreibungen als argumentation zu nehmen. keiner sagte je etwas von “komasaufen” oder “soll NIEMAND was zu trinken bekommen haben” ..
      was ist denn deine arbeit wenn ich fragen darf?

      • Sonja B.   04.01.2011

        Es liest sich aber so. Wo ich an den Bars stand, haben die Leute reihenweise mindestens 20 Getränke auf einmal bestellt sowie einmal direkt neben mir 70! Wodka Redbull. Selbst dran schuld wenn das Barpersonal darauf eingeht… Und demnach zu Urteilen wie manche bereits halb 12 dort rumgetorkelt sind, würde ich schon behaupten, dass mindestens die Hälfte der Gäste ausschliesslich bzw. vorrangig wegen extremen Alkoholkonsum dort waren.

        • stefan   04.01.2011

          wenn ich ne dreiviertelstunde angestanden hätte, würde ich auch nicht nur brav ein getränk bestellen und meine begleitung dann hinter mir nach ner halben stunden das nächste.
          und wenn ich schon eine mottoparty “all-inklusive” veranstalte bzw. dort hingehe, sollte ich damit rechnen, dass jeder nicht nur an einem bier nippt ;-)

      • Sonja B.   04.01.2011

        und das eine Tageszeitung wie die SZ auf das Drängen einzelner Personen (welche sich damit auch noch im Internet rühmen) einen solch schlecht und einseitig geschriebenen Artikel wie heute veröffentlicht, ist peinlich. Immerhin reden wir hier von ca 5 % der Partybesucher.

        • stefan   04.01.2011

          peinlich finde ich indes, dass seitens des veranstalters noch keine vernünftige stellungnahme abgegeben wurde. von einer entschuldigung mal ganz abgesehen.
          und ein nüchterner verweis an eine anwaltskanzlei bzw. ein gelöschter text bzgl. garderobe zählt für mich irgendwie nicht als stellungnahme.

          • stefan   04.01.2011

            und ich vermute, dass sich KEIN sz-redakteur zu einem artikel drängen lässt. was ist denn das für ein blödsinn – könnte auch fast eine verleumdung sein, die du hier oben deinerseits proklamierst hast.
            es geht einfach darum, die angelegenheit nicht unter den tisch fallen zu lassen – wie es vielleicht ohne blogs, twitter, facebook passiert wäre. es geht einfach darum, solche fehler oder fehlplanungen in zukunft zu vermeiden und ggf. nicht mehr mit der trägheit und vergesslichkeit des einzelnen zu rechnen und vernünftiges und nachhaltiges partymanagement attraktiver zu machen.

          • Sonja B.   04.01.2011

            klingt schon sehr verdächtig… ;-)

            Pierre Strubelt
            Was die sächsische Zeitung morgen über die Party schreibt, lest ihr bereits jetzt auf meinem Blog:
            http://bit.ly/hIPodI

            Arbeitgeber lt. Facebook:
            SDV – Die Medien AG
            Wir sind die Köpfe hinter Dresdner Amtsblatt, Dresdner Akzente, Dresden kompakt und vielem mehr!

          • stefan   04.01.2011

            ja diese voransicht fand ich – zumindest urheberrechtlich – etwas verwunderlich. von anderen aspekten mal ganz abgesehen.

          • Sonja B.   04.01.2011

            ps. ich glaube nicht, dass der zuständige Redakteur wirklich auf Meinungssuche zu der Party war…

          • Sonja B.   04.01.2011

            schlecht redigiert wurde der Artikel ebenfalls…. Zeitenwende auf der Straße E – seit wann gibt es so etwas? Soweit wie ich weiss existiert nicht mal eine solch lautende Strasse, sondern nur Marke in Dresden.

          • stefan   04.01.2011

            ja die zeitenwende fand ich auch sehr merkwürdig. unter uns: klingt irgendwie nach “telefoniert und dabei nebenbei den artikel geschrieben” ;-)

    • Jan   06.01.2011

      @ Sonja
      eine „Verschwörung“ oder bewusst inszenierte Falsifikationskampagne gegen die vorgefundenen Zustände der in großen Teilen wenig gelungenen Silvesterveranstaltung zu wittern, ist sicherlich nicht berechtigt. Gleichzeitig könnte man vermuten, der umgekehrte Fall sei die Motivation deines Beitrages vom 04.01.2011 gewesen … ;-). Ich bin übrigens nicht „fremd gesteuert“, sondern schreibe aus eigenem Empfinden und beziehe mich auf die Meinung derjenigen Leute, mit denen ich auf der Veranstaltung war bzw. auf die, die ich zufällig auf der Silvesterparty traf. Schließlich konnte man bei geschlagenen 75 Minuten Anstehen an der Garderobe, bei Wartezeiten von 40 Minuten bis open end (und Abbruch des Versuchs) an der Bar, in der Warteschlange auf dem Weg zum Männer-WC mit gerade mal 2 Pissoirs und 2 WC`s für mehrere hundert Gäste und auch beim individuellen „Abholen“ der Jacken zahlreiche Bekanntschaften machen und Meinungsaustausch betreiben.
      Die zahlreich liegengebliebenen Flaschen sind wohl kaum Ausdruck eines wohlkalkulierten und gut organisierten oder gar besonders intensiven Alkoholausschanks, sondern schlichtweg Ausdruck eines überforderten Personals, das nicht darauf achtete, die Flaschen zurückzunehmen (und in der gravierenden Unterbesetzung auch nicht anders konnte) bzw. auch nicht die Zeit hatte, die Flaschenberge einzusammeln. Es gab schlichtweg niemanden, der sich in den Hallen und Toiletten um eine Grundsauberkeit oder um das Einsammeln von Flaschen, Bechern und dergleichen kümmerte. Auch gab es keinerlei Abstellmöglichkeiten wie Tische oder Sitzflächen …
      Wir waren zu viert da, gelangten gegen 21.45 Uhr unproblematisch durch den Eingang der Zeitenströmung, mussten bis 23.00 Uhr in der Kälte bis zur Abgabe unserer Jacken warten (weil es bereits 22.00 Uhr keine Bügel mehr gab und Bauzäune als Garderobenständer herangebracht wurden) und es gelang uns tatsächlich, dass wir um 23.55 Uhr jeder einen Becher Bowle zum Anstoßen ergattert hatten. So gesehen waren wir also die absoluten Glückspilze. Im Verlauf des Neujahrsmorgens gelang es, noch zwei weitere Getränke zu ergattern, für die wir nochmals insgesamt 1,5 Stunden anstehen mussten, ein Mal zur Toilette usw. … wie viel Zeit dann zum eigentlichen Feiern und Tanzen blieb und wie viel Zeit wir zu viert verbrachten, kann sich ja jeder ausrechnen. Tolle „PARTY“!
      Es wundert mich übrigens nicht, wenn jemand gleich mehrere Dutzend Getränke auf einmal bestellte, schließlich konnte man so seine Freunde und Bekannten gleich mit „versorgen“, ohne das in dem Pulk vor der Bar noch mehr Menschen sinnlos rumstanden. Zumindest konnten wenigstens die anderen dann in der Zeit feiern!
      Zur Garderobe danach brauche ich sicher nicht mehr viel sagen: 1 Stunde in eisiger Kälte warten; Marken abgeben, jedoch kommt das Personal gar nicht mehr zurück, um uns zu sagen, dass es die Jacken nicht finden könne; gleichzeitig wird der provisorisch aufgebaute Tresen gestürmt – auch wir begeben uns nun selbst auf die Suche und finden diese nach einer weiteren halben Stunde. Wieder haben wir echtes Glück: alle 4 Jacken sind noch da!
      Wir haben keinen Hilton-Gala-Abend erwartet – lediglich eine ganz normale Silvesterparty, bei der man feiern und nicht die ganze Zeit sinnlos in langen Schlangen warten muss.

  19. […] den vergangenen Tagen gab es bei Facebook und in einzelnen Blogs wilde Diskussion um die Megasilvesterparty in Dresden: Heute, drei Tage nach den ersten Hinweisen […]

  20. Jenjan   05.01.2011

    @ Sonja B. Tut mir leid, aber deine Beschreibung und Einschätzung ist total an der Realität vorbei. Auch ich war nicht zum “Komasaufen” da, war noch nicht mal angetrunken. Von einem schönen Abend kann man bei diesen Verhältnissen einfach nicht sprechen. Ich finde es traurig, dass man mit der Einstellung “Es hat “nur” 30 Euro gekostet, man darf dafür nichts erwarten.” rangeht. Ich erwarte -egal bei welcher Veranstaltung- eine Organisation, die mindestens zumutbare, im Normalfall schöne Verhältnisse schafft. Die gab es in dieser Nacht nicht. Es ist nicht zumutbar, dass es schon um 11 keine Bügel mehr gibt, (es ist Winter und die Veranstalter wussten sehr genau, wieviele Tickets sie verkauft haben. Den Bedarf auszurechnen, ist keine Meisterleistung). Es ist nicht zumutbar, dass man erst 40 min für ein Getränk ansteht, um dann 12Uhr ohne Getränk und ohne Countdown-runterzählen ernüchtert ins Neue Jahr startet. Es ist nicht zumutbar, dass man die Toiletten teilweise nach draußen verlegt, wenn die Kapazitäten nicht reichen und sich noch immer sehr lange Schlangen bilden. Natürlich ist es wiederrum auch nicht ok, wenn Leute dann in der Schlange aggressiv werden und eine körperliche Auseinandersetzung anfangen (bei der ich als unbeteiligter, der aber gerade ungünstig stand, eine Kopfnuss verpasst bekomme-Beule natürlich inklusive). Allerdings ist es auch nicht verwunderlich, wenn der Ärger und Unmut über solche Zustände dann bei dem ein oder anderen ausartet. Es ist weiterhin nicht zumutbar, dass man wiederrum ewig in der Kälte ansteht, um seine Jacke zu bekommen, die man am Ende doch nicht kriegt, weil sie in dem ganzen Chaos irgendwo aufgehangen wurde. Keiner weiß wo. Wenn man eine Garderobe im Freien hat, muss man genügend Leute einsetzen und sich sicher sein, dass es schnell und reibungslos funktioniert. Wahrscheinlich muss ich noch von Glück sprechen, dass ich meine Jacke nach einer halben Stunde suchen und der Unterstützung zweier Freunde noch gefunden habe.
    Tut mir leid, aber das alles sind keine hinnehmbaren Zustände! Und es hat auch nichts mit überzogenen Erwartungen zu tun. Die Hilton- und Flaschenvergleiche sind argumentativ ziemlicher Blödsinn. Niemand hat einen Hiltonabend erwartet. Für weniger Geld hatte ich schon einen sehr viel besseren Jahreswechsel im Eventwerk. Auch da hat man Flaschen auf den Fotos gesehen, aber das hat nichts damit zu tun, dass man 50 min anstehen musste (diesmal beim zweiten Versuch, endlich seine im Vorraus teuer bezahlten Getränke zu erhalten). Hier haben Menschen einfach ohne Rücksicht auf Verluste enorm in die eigene Tasche gewirtschaftet und das ist eine rießengroße Frechheit! Es kann weder Zufall, noch die ausgeklügelte Idee einzelner oder aber die überzogene Erwartung von vielen sein, die zu einer Vielzahl solcher Kommentare oder anderer Veröffentlichungen führt. Ich hoffe, dass Leute auch weiterhin sachlich und mit Niveau gegen solche Abzocken kämpfen und Leuten, die für diesen Abend verantwortlich sind, ein klares Signal geben!

  21. do sven   05.01.2011

    leute , ihr seit lächerlich.
    geht doch nicht zu so ner massenabfertigung. seit doch selbst schuld , wenn ihr so blöd seit.

  22. […] Das war ja ein turbulenter Start ins neue Blog-Jahr. Nachdem ich letzten Sonntag anhand der Internet-Meinungen zur Silvesterfeier in der Zeitenströmung Dresden ahnte, dass da einiges nicht gut gelaufen ist, hatte ich die Sache mal kommentierend zusammengefasst. […]

  23. rené   13.01.2011

    ich war gott sei dank nicht dabei. hört sich aber alles nach größtmöglicher abzocke an. unterbesetzte bars geben im zeitraum x nunmal weniger getränke aus als vollbesetzte. zudem wurden personalkosten gespart, und nicht nur an der bar. tut mir echt leid für die leute die ihre jacke nicht wieder bekommen haben. und das sie vorher noch in der kälte bei minusgraden darauf warten mussten um sie abgeben zu können. schon das ist doch einfach unzumutbar und einfach unterstes assi-niveau ! dafür noch mind. 40 euro zu verlangen ist der gipfel ! seit ca. 2000 haben sich die selbsternannten (kommerziellen) veranstalter in dresden jedes jahr mit der abzocke im partybereich getopt. das linup wurde immer bedeutungsloser, die deko reduziert (bzw. industriestandard) und nur die preise konnten sich steigern. über service wollen wir hier lieber nicht sprechen. aber die partygänger haben sich stück für stück an das abzocken gewöhnt. leute über 30 wissen teilweise noch , das man 1995(normale party) für 10 mark (5 euro) wesentlich mehr geboten bekommen hat. das kann man den 20 jährigen heute natürlich nicht vorwerfen. ich kann sie nur bemitleiden. zum schluss kann die geschädigten nur aufrufen nix zu vergessen und solche veranstalter in zukunft zu boykottieren. nur diese sprache verstehen diese leute.

  24. rené   13.01.2011

    also jan ich fasse euer silvester mal zusammen. 4 personen kaufen sich für 160 euro karten um folgendes erleben zu müssen: 75 min bei minusgrade warten um jacken abzugeben. 180 min warten für insgesamt 6 getränke. 60 min warten bei noch mehr minusgrade um die jacken zurück zu bekommen. tut mir leid aber das ist schon irgendwie abzocke auf höchsten niveau. für 160 euro hätte ich euch meine bude zu verfügung gestellt, inclusive getränke+ essen+ gardarobe+wc+++++.

  25. anticheck   26.01.2011

    ich war leider auch so blöd mir eine karte zu besorgen habe aber glücklicherweise noch vorm jahreswechsel die handbremse gezogen und bin mit meine freunden nach hause gegangen. wir hatten jeder ein getränk getrunken, pfand und gardarobengebühr war natürlich weg. Das interessante jedoch war das wir die möglichkeit hatten uns mit einem der veanstalter zu unterhalten.diesen baten wir darum eine nachweis zu erhalten bei der veranstaltung dabei gewesen zu sein (angerissene karte, stempel o.A.) – wurde sofort abgeblockt, als tipp wurde uns dann noch vorgeschlagen gleich mehrere getränke mit einmal zu bestellen – lächerlich das im interview dann zu missbilligen. ich fühle mich abgezockt und denke das viele der missstände im vorfeld klar waren aber in kauf genommen wurden, versicherung abgeschlossen und fertig. hier sollte ganz klar wegen betruges ermittelt werden.

    • stefan   26.01.2011

      frechheit siegt. aber ich denke dieses mal wars n schöner schuss vor den bug. klar, dass dann beschwichtigt und versucht wird, den gast als den frechen hinzustellen. danke für deinen beitrag und glückwunsch zum korrekten jahreswechsel.

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