Nun hat Dresden auch seinen Musikpark

Vor zwei Monaten noch hier im Blog erwähnt, war es gestern nun soweit: Dresdens neue Diskothek hat sich einem ausgewählten Publikum gezeigt bevor sie heute nun offiziell eröffnet wird. Die Rede ist vom Musikpark - welcher am Wiener Platz nun auch einen Dresdner Ableger hat. Knapp 20 andere Musikparks stehen bereits verteilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Man hat sich viel vorgenommen um die Dresdner Partylandschaft zu erweitern und diese einer Landeshauptstadt würdig werden zu lassen. Mit sichtlich viel Liebe und Professionalität wurde das Kellergewölbe zwischen Kugelhaus und Intercity-Hotel in eine Großraumdiskothek verwandelt. Floors habe ich 3 gezählt, wobei zwei davon auch noch einen eigenen Räuchersalon haben und der dritte gleich generell als Raucherfloor fungiert. Beim ersten Besuch kann man sich dabei in dem Grundriss auch leicht mal verlaufen. Zu Gast waren gestern Abend Vertreter aus lokalem Funk, Fernsehen und Presse über Gastronomie- und Unterhaltungsschaffende bis hin zum Mitarbeiter des Handwerksbetriebes, der die Geländer montiert hat. Ich würde sagen, der Probebetrieb ist gelungen, die Stimmung war gut - was vielleicht auch am Freiguthaben auf den Zahlkärtchen lag ;-) Apropos Zahlkärtchen - bezahlt wird am Ausgang - was sicherlich in dem ein oder anderen Streitgespräch oder auch nur Tränen enden könnte, wenn man seinen bisherigen Konsum etwas aus dem Sichtfeld verloren hat. Aber dafür steht im Garderobenbereich auch ein Automat, mit welchem man seinen Punktestand in Erfahrung bringen kann. Ein nettes Feature wäre hier gleich noch ein Promillerechner.. Erwähnenswerter Programmpunkt war die korsettierte Fiedlerin, die unter anderem das zeitlose "Sky and Sand" sehr hübsch mit violinösen Klängen untermalte. Dann war da noch ein Mr. Bean-Double (der arme Kerl), welcher ein paar Kunststückchen und Faxen darbot, sich an der Gogo-Stange schwang und später am Abend noch einen Lap-Dance vollführte. Humor ist ja, wenn man trotzdem lacht. Doch genug geschwafelt - es soll sich jeder sein eigenes Bild machen. Programmatisch soll wohl für etliche Zielgruppen etwas geboten werden. Sogar einen Studententag gibt es - welcher von den unweit beherbergten Studniks gern angenommen werden könnte. Und da ich gern mit Vergleichen arbeite, würde ich den Musikpark Dresden als Mischung aus Arteum, altem "Fun" und vielleicht noch dem PM einordnen. Ich bin auf eure Meinungen gespannt und verbleibe noch mit ein paar bildhaften Eindrücken:

Ein Kommentar zu diesem Beitrag

  1. Dr. Albern   11.11.2010

    Hello Africa, das vorletzte Bild mit der Dame im Schlafrock ist verkehrtrum ;-D

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