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	<title>styleDD &#187; geschichte</title>
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		<title>Am 66. Jahrestag der Bombardierung Dresdens stehen die Menschen dicht beieinander</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 18:56:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anja</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurz vor 13 Uhr treffe ich auf dem Rathausplatz ein.</strong> Hier sind schon recht viele Menschen versammelt, die alle auf das noch leere Rednerpult starren, wo gleich Ordnungsb&#252;rgermeister Detlef Sittel reden wird.</p>
<p><strong>Trotz der kalten Temperaturen schafft es Sittel, die Zuh&#246;rer zu ber&#252;hren. </strong>Vor einem Jahr sprach hier Oberb&#252;rgermeisterin Helma Orosz von Toleranz und einem weltoffenen Dresden, von der Vergangenheit und der Gegenwart. &#8220;Dresden will die Nazis nicht&#8221;, dass war die deutlichste Botschaft, die mit viel Applaus begleitet wurde. Sittel spricht auch von der Vergangenheit, fordert jedoch die B&#252;rger ganz konkret auf, t&#228;tig zu werden. Am 19. Februar gilt es ein Zeichen zu setzen, da die Rechten demonstrieren wollen. Man solle an Mahnwachen teil nehmen und sich gegen rechts engagieren.</p>
<p><strong>Danach geht es an die Bildung der &#8220;Menschenkette&#8221;.</strong> In Presse und Rundfunk wurde, wie schon vor einem Jahr, aufgerufen, den extremistischen Aufm&#228;rschen friedlich die Stirn zu bieten und ein Zeichen zu setzen. Trotz K&#228;lte und eisigem Wind bildete sich sofort vom Rathaus ausgehend die Kette. In Windeseile war man am  Altmarkt. Was vor einem Jahr nur als kleine Kette geplant war wurde dieses Mal als Ring angedacht. Dabei sollten die „Schl&#252;sselstellen“ Synagoge und Altmarkt mit einbezogen werden. Wie auch letztes Jahr gilt die Devise: Es sind mehr Menschen gekommen, als zun&#228;chst geplant.<br />
<strong>Das st&#246;rt keinen der Anwesenden &#8211; die Kette geht weiter.</strong> Zwar m&#252;ssen Stra&#223;en und Bahnschienen zun&#228;chst noch f&#252;r den Verkehr frei gehalten werden, doch das sorgt nicht f&#252;r Unmut. Viele warten &#252;ber eine halbe Stunde bei Schnee und N&#228;sse, es zieht, die H&#228;nde werden trotz Handschuhe kalt und die F&#252;&#223;e sp&#252;rt man kaum noch. Trotzdem denkt keiner hier daran, fr&#252;her zu gehen.<br />
Endlich fangen die Glocken an zu l&#228;uten und es kehrt Stille ein. Die Menschen fassen sich an den H&#228;nden, wildfremde Menschen stehen nebeneinander und gedenken zusammen. Jeder in der Kette, und fror er auch noch so stark, war sich sicher, in diesen Minuten Teil eines Ganzen zu sein und ein Zeichen zu setzen. Selbst durch die Kabinen der Stra&#223;enbahnen l&#228;uft die Kette.<br />
<strong>Die Innenstadt wurde komplett eingeschlossen, </strong>die Kette verlief von Rathaus &#252;ber Synagoge, Terrassenufer, Frauenkirche, Altmarkt und wieder zum Rathaus. Die Dresdner &#8220;schlie&#223;en&#8221; ihre Innenstadt ein &#8211; hier ist kein Platz f&#252;r Nazis. Hier stehen wir! Selbst am K&#246;nigsufer und auf den Br&#252;cken stehen Menschen – 17 000 sollen es gewesen sein.<br />
W&#228;hrend des L&#228;utens kommen noch weitere Menschen und die Kette bekommt &#8220;Beulen&#8221; &#8211; am Ende &#228;hnelt sie mehr einer &#8220;Schlangenlinie&#8221;.<br />
Viele hatten an diesem Tag die Wei&#223;e Rose am Revers, ein Zeichen des Friedens. Wer keine Plastikrose hatte, besorgte sich echte oder kn&#252;llte ein wei&#223;es Taschentuch dekorativ zusammen &#8211; sieht doch von weitem fast wie eine wei&#223;e Rose aus.</p>
<p><strong>Nat&#252;rlich war es schade,</strong> dass Oberb&#252;rgermeisterin Helma Orosz die Rede nicht gehalten hat und nicht teil nehmen konnte, zumal sie auf den Werbeplakaten abgebildet ist. Aber die Gesundheit geht immer vor.<br />
<strong>Was bleibt vom 66. Jahrestag des Bombenangriffs? </strong>Tolle Momente, Besinnung und deutliche Zeichen gegen Intoleranz und f&#252;r ein weltoffenes Dresden!</p>
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		<title>„Das ist aber nur eine ganz kleine Sonderausstellung!“</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 15:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rückschau]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[dresden]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So wird man gleich an der Kasse gewarnt.</strong> Schade eigentlich. Vielleicht h&#228;lt es doch den einen oder anderen Besucher auf, die 3 Euro Normalpreis f&#252;r die „Sch&#228;tze aus Sachsens Erde“ zu zahlen. Doch vor den Erfolg haben die G&#246;tter den Schwei&#223; gesetzt, wie es so sch&#246;n hei&#223;t. Das bedeutet hier konkret: Den Hausmannsturm hochsteigen, denn dort ist die Ausstellung. Jedoch bekommt man bei der Gelegenheit auch immer wieder tolle Blicke in den Innenhof des Schlosses, der doch f&#252;r vieles entsch&#228;digt.</p>
<p><strong>Oben v&#246;llig fertig angekommen, </strong>wird erst mal der n&#228;chstbeste Stuhl aufgesucht. Gelegenheit, den Einf&#252;hrungstext zu lesen. Sachsen ist ein an Schatzfunden reiches Land! Wer h&#228;tte das gedacht? Jedoch ist sicher nicht mehr jeder Fund dokumentiert, weil fr&#252;her die gefundenen M&#252;nzen einfach eingeschmolzen wurden. Die Ausstellung zeigt zehn der wichtigsten und sch&#246;nsten M&#252;nzfunde.</p>
<p><strong>Was auf den ersten Blick langweilig aussieht,</strong> ist, falls man sich darauf einl&#228;sst, richtig spannend. Denn an Hand von M&#252;nzen kann man Geschichte erleben! Kriegs- und Krisenzeiten wirken sich ebenso auf das Geldwesen aus, wie Silberbergbau oder Goldmangel.</p>
<p><strong>Los geht es mit M&#252;nzen aus dem R&#246;mischen Reich.</strong> Von Kaiser Nero bis Titus sind viele abgebildet. Au&#223;erdem sieht man sehr oft zerbrochene M&#252;nzen. Brechen M&#252;nzen, wenn sie alt werden? Ja, aber trotzdem ist das bei den Bruchst&#252;cken nicht auf Grund des Alters der Fall. Vor dem eigentlichen M&#252;nzgeld wurde mit zerhackten M&#252;nzen als Wertstoffdepot bezahlt. Bitte aber jetzt nicht die Euros zerhacken, denn wir haben l&#228;ngst nicht mehr die Gewichtsgeldwirtschaft, sondern die M&#252;nzgeldwirtschaft. Gro&#223;er Unterschied!</p>
<p><strong>Was sind Brakteaten? </strong>Das ist eine gute Frage, die an Hand der anschaulichen und gut lesbaren Tafeln erkl&#228;rt wird. Das Wort Brakteat kommt von bractea = d&#252;nnes Blech und stellt eine einseitige M&#252;nze aus d&#252;nnem Silberblech dar, die meist nur einen Gramm wiegt. Diese wurden ca. 200 Jahre lang im Mitteldeutschen Raum gepr&#228;gt. Das war jedoch ziemlich umst&#228;ndlich. Mindestens einmal im Jahr gab es eine W&#228;hrungsreform, die Brakteaten waren d&#252;nn, zerbrechlich und leicht, weswegen noch nicht von einer fortschrittlichen Geldwirtschaft gesprochen werden kann.</p>
<p><strong>Das ganze h&#246;rt sich sehr subtil an,</strong> ist jedoch richtig interessant. Kultur an Hand von M&#252;nzen nachzuempfinden ist eine gute Idee. In Kriegszeiten wurden viele M&#252;nzen versteckt und sei es, dass die Leute danach nicht mehr am Leben waren oder einfach den Ort vergessen hatten, so finden sich viele M&#252;nzen Jahrhunderte sp&#228;ter wieder an.</p>
<p><strong>Neben Brakteaten gibt es noch Randpfennige,</strong> Otto-Adelheid-Pfennige, Schmuck, Barren (nat&#252;rlich keine gro&#223;en!), Prager Groschen, Schildgroschen, Horngroschen, Pfennige, Gulden, Taler, Goldgulden, halbe Gulden… also wer da noch durchsieht, der sage bitte Bescheid.</p>
<p><strong>„Hurra“, denkt sich jetzt der ein oder andere.</strong> „Auf zum Sch&#228;tze suchen!“ Schlie&#223;lich wurden viele Sch&#228;tze bei Bauarbeiten gefunden. Wer jetzt jedoch nicht sein Haus abrei&#223;en kann oder will, der sollte an Wegmarkierungen suchen. Die waren auch beliebt beim Verstecken. Oder einfach an einer Kiesgrube spielen, wie einige Kinder in den 80ern und nebenbei noch einen Schatz finden. Doch diese Hoffnung wird gleich gebremst. Sch&#228;tze findet man selten, hei&#223;t es auf der letzten Tafel.</p>
<p><strong>Doch was passiert, wenn man doch mal einen findet?</strong> Heimlich einsacken und das Weite suchen? Nichts da! Das S&#228;chsische Denkmalschutzgesetz vom 3.M&#228;rz 1993 im §25 Absatz 1 sagt folgendes: „Bewegliche Kulturdenkmale, die herrenlos oder so lange verborgen gewesen sind, dass ihr Eigent&#252;mer nicht mehr zu ermitteln ist, werden mit der Entdeckung Eigentum des Freistaates Sachsen und sind unverz&#252;glich an die zust&#228;ndige Fachbeh&#246;rde zu melden und zu &#252;bergeben […]“</p>
<p><strong>Der Finder geht jedoch nicht leer aus, </strong>denn in Absatz 2 wird von einer angemessenen Belohnung gesprochen. Doch wo genau melden? Eigentlich beim Landesamt f&#252;r Arch&#228;ologie in Dresden. Ist das gerade nicht griffbereit, ist das keine Ausrede! Denn auch beim M&#252;nzkabinett, &#246;rtlichen Museen oder auch Gemeinde&#228;mtern kann der Fund gemeldet werden.</p>
<p><strong>Am Ende haben wir viel gelernt. </strong>Nicht nur &#252;ber Taler und Denkmalschutzgesetze, sondern dar&#252;ber, dass manchmal man Geld nicht einfach irgendwo verstecken sollte, sonst findet es ein anderer. Deswegen gleich seinen Namen an das Geld ranschreiben, falls n&#246;tig, sonst denken die Leute, das ist herrenlos, und dann ist es weg und wird irgendwo ausgestellt!</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis 1.November im Hausmannsturm zu sehen. Normal 3 Euro, Erm&#228;&#223;igt 2 Euro.</p>
<p><a href="http://www.skd.museum/de/sonderausstellungen/schaetze-aus-sachsens-erde/index.html"  target="_blank">http://www.skd.museum/de/sonderausstellungen/schaetze-aus-sachsens-erde/index.html</a></p>
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		<title>Erinnerungen an das Dresden in der DDR (1975)</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 21:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rückschau]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Videos von Dresden und Umgebung sind schon ein paar Tage online &#8211; aber wer sie noch nicht kennt oder &#8211; so wie ich &#8211; gerade wieder dr&#252;ber gestolpert ist, kann sich deren Zauber nicht verwehren. Mit der Klavieruntermalung von Yann Tiersen kommt zumindest bei mir eine G&#228;nsehautstimmung auf. 1975 war zwar sechs Jahre vor meiner Geburt in Dresden &#8211; aber durch das Aufwachsen in dieser sch&#246;nen Stadt erkennt man doch einige Stellen wieder und darf auch neue alte Einblicke bekommen.</p>
<p>Doch genug der Vorrede &#8211; einfach mal 7 Minuten Zeit nehmen, die bewegten Bilder auf sich wirken lassen und Kurzurlaub von der Neuzeit nehmen:</p>
<p><a href="http://styledd.de/erinnerungen-an-das-dresden-in-der-ddr-1975/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><a href="http://styledd.de/erinnerungen-an-das-dresden-in-der-ddr-1975/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
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		<title>Blicke auf Dresden I</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 07:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informatives]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In Dresden stehen derzeit drei Bilderrahmen mit Informationstafeln, welche den heutigen Blick auf die weltber&#252;hmten Gem&#228;lde von Dresden werfen, die seinerzeit der venezianische Maler mit K&#252;nstlernamen Canaletto (b&#252;rgerlich Bernardo Bellotto) zu Zeiten von August des Starken auf die Leinwand gebracht hat. Die Rahmen wurden &#252;brigens vom Dresdner Bildhauer Malte Fischer aufgestellt (<a href="http://www.stahlgestalt.de/001_arbeit/001_stahl_projekt_9.html"  target="_blank">Eintrag auf seiner Website</a>).</p>
<p>Wir waren gestern bei einem kleinem Bloggertreffen unter anderem auf der Br&#252;hlschen Terrasse und haben f&#252;r unseren heimlichen Wunsch-Sponsor &#8211; die Radeberger-Brauerei &#8211; schonmal ein kleines Fotoshooting veranstaltet ;-)</p>

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