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		<title>SHEKETAK</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 11:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerisches]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Samstagabend war die israelische Show-Gruppe SHEKETAK zu Gast in Dresden. Es erwartete den Zuschauer ein Feuerwerk aus Tanz, Percussion, Situationskomik, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstagabend war die israelische Show-Gruppe<strong> SHEKETAK</strong> zu Gast in Dresden.</p>
<p>Es erwartete den Zuschauer ein Feuerwerk aus <strong>Tanz</strong>, <strong>Percussion</strong>, <strong>Situationskomik</strong>, <strong>Hip Hop</strong> und <strong>Rap</strong>. Die 12 &#8211; k&#246;pfige Gruppe aus <strong>Tel Aviv</strong> brachte den ausverkauften Kulturpalast zum kochen. Insgesamt knapp 2 Stunden lie&#223;en sich die Zuschauer durch das Programm f&#252;hren. Die Show selbst ist eine Zusammensetzung aus verschiedenen Elementen, wobei mit allem Krach gemacht wird, was m&#246;glich ist. Selbst Stoffenten werden im Takt gequietscht,  auf T&#246;pfen und Tiegeln wird  eingeschlagen und zwischendurch mal kurz &#8220;Old MacDonald had a farm&#8221; angestimmt.</p>
<p><strong>Es wird nie langweilig</strong>, was schon eine Leistung ist, denn die Show hat ja keine Handlung wie ein Musical oder ein Theaterst&#252;ck. Immer wenn die Zuschauer sich an eine Szene &#8220;gew&#246;hnt&#8221; haben, f&#228;llt jemand v&#246;llig aus der Reihe, kommt etwas total abstruses hinzu. Schwer zu erkl&#228;ren, einfach hingehen und sich mitrei&#223;en lassen! <strong>Die Show macht einfach Spa&#223;</strong>!</p>
<p>Wer die lustigen Zw&#246;lf verpasst hat, bekommt im n&#228;chsten Jahr wieder die Gelegenheit: SHEKETAK werden dann am <strong>11.3.2012 </strong>wieder im Kulturpalast zu sehen sein.</p>
<p>http://www.sheketak.com/</p>
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		<title>warten&#8230;warten&#8230;warten&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 13:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dresden]]></category>
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		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist das Motto vieler Tschechow-Werke. Langeweile. Warten. Geht man ins Theater, um Leuten beim &#8220;rumh&#228;ngen&#8221; zuzusehen?! Klar! Gerade wird ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist das Motto vieler Tschechow-Werke. <strong>Langeweile</strong>. <strong>Warten</strong>. Geht man ins Theater, um Leuten beim &#8220;rumh&#228;ngen&#8221; zuzusehen?! Klar! Gerade wird die &#8220;<strong>M&#246;we</strong>&#8221; im <strong>Schauspielhaus</strong> aufgef&#252;hrt.</p>
<p><strong>Krach! </strong>Laute Musik, Singende und herumtobende Menschen &#8211; Hoppla, wo sind wir hier gelandet? In der &#8220;M&#246;we&#8221; von Tschechow nat&#252;rlich! Russische Popmusik pl&#228;rrt, die Leute tanzen, als w&#228;ren sie auf Ecstasy. Ein <strong>Schuss</strong>. Alle bleiben stehen. <strong>&#8220;Was war das?&#8221; &#8220;Nichts.&#8221; &#8220;Hach. Hab ich mich erschrocken.&#8221; </strong>So beginnt und so endet die &#8220;M&#246;we&#8221;.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich folgt vor Dramen, zumindest falls sie in der geschriebenen Fassung vorliegen, eine Einf&#252;hrung. Wer ist wer, wer ist die Tochter, Vater, Mutter, Schwippschwager f&#252;nften Grades &#8230; alles das wird gekl&#228;rt. In der B&#252;hnenfassung erfolgt das nicht, sodass der Zuschauer bis zur H&#228;lfte des ersten Aktes nicht wei&#223;, wer eigentlich wer ist, wie diese Personen zusammen h&#228;ngen und wer was eigentlich will. Findet er es heraus, wird es aber spannend.</p>
<p><strong>Sommer.</strong> Sommerhaus, auf dem Land. Die ber&#252;hmte Schauspielerin <strong>Arkadina</strong> nebst<strong> Sohn</strong>, <strong>Bruder</strong> und <strong>Geliebten</strong> wollen sich etwas erholen. Es wird getanzt, Sohn <strong>Konstantin</strong> will etwas auff&#252;hren, eigentlich ist alles in Butter. Oberfl&#228;chlich. Das St&#252;ck wird zum <strong>Fiasko</strong>, die Mutter ist <strong>eitel </strong>und <strong>egoistisch</strong> bis zum Geht-nicht-mehr, Eifers&#252;chteleien, Missgunst, immer die gleichen<strong> Konflikte</strong> &#8230; darum geht es hier. Um Menschen, um Figurenzeichnungen, sicherlich auch um Stereotypen, die klischeehaft dargestellt werden, aber oft genau den Nerv treffen.</p>
<p>Eigentlich ist <strong>Konstantin</strong> (Kostja) in <strong>Nina</strong> verliebt, die Schauspielerin seines St&#252;ckes. Sie hat eher Augen f&#252;r den <strong>Geliebten</strong> seiner Mutter. Bereits in der H&#228;lfte des 1. Aktes kommt <strong>Kostja </strong>mit einem <strong>Gewehr </strong>auf die B&#252;hne, schlie&#223;t ein bisschen um sich. Er erkenne <strong>Nina</strong> nicht mehr, die krampfhaft eine tolle Schauspielerin werden will, obwohl ihr Talent bescheiden ist. Er fuchtelt mit der Wumme herum, schie&#223;t, schlie&#223;lich<strong> f&#228;llt eine M&#246;we vom Himmel</strong>. &#8220;Hier, die habe ich f&#252;r dich geschossen.&#8221; Sp&#228;testens hier fragt sich der Zuschauer, ob <strong>Kostja </strong>noch ganz richtig ist. Er will <strong>Nina</strong>, um jeden Preis, ist dabei ein ganz Sensibler, der den Spott seiner <strong>Mutter</strong> nur schwer aush&#228;lt. Dann gibt es auch noch <strong>Mascha</strong>, die Tochter des <strong>Gutsverwalters</strong>, die eigentlich in <strong>Kostja</strong> verliebt ist, am Ende jedoch den <strong>Lehrer</strong> w&#228;hlt, der mit Jogginghose bekleidet daher getrottet kommt. Nach 1 Stunde 45 Minuten ist der erste Akt vorbei.</p>
<p>Jahre sp&#228;ter. <strong>Mascha</strong> und der <strong>Lehrer</strong> haben ein Kind. Er ist aber so interessant wie ein St&#252;ck Toastbrot. Das erkennt immer &#246;fter auch <strong>Mascha</strong>. &#8220;<strong>H&#228;tte ich dich doch nie getroffen</strong>!&#8221;</p>
<p><strong>Kostja</strong> ist inzwischen erfolgreicher Schriftsteller, aber einsam wie bisher. So richtig hat er <strong>Nina</strong> nie vergessen, als sie schlie&#223;lich abermals kommt, versucht er sie zu gewinnen. Sie ist als Schauspielerin gescheitert, will aber nicht mit <strong>Kostja </strong>zusammen sein. Stattdessen will sie zur&#252;ck zum <strong>Geliebten der Mutter</strong>. <strong>Kostja</strong> sieht keinen Ausweg mehr und erschie&#223;t sich.<strong> &#8220;Was war das?&#8221; &#8220;Nichts.&#8221; &#8220;Hach. Hab ich mich erschrocken.&#8221;</strong> Der zweite Akt dauert 45 Minuten.</p>
<p>Puh.</p>
<p><strong>Leer</strong> war es auf der B&#252;hne. 10 Leute, 10 St&#252;hle. Sonst nichts. Mal ein bisschen Rauch beim Theaterst&#252;ck, mal ein Blumenstrau&#223;, eine ausgestopfte M&#246;we oder eine Gitarre. Ansonsten ist das B&#252;hnenbild sehr &#8230; <strong>leer</strong>. Das kommt den Schauspieren zu Gute.</p>
<p>Allen voran brilliert<strong> Olivia Grigolli</strong>, die die Arkadina spielt. Sie rastet auf der B&#252;hn richtig aus, br&#252;llt herum, wirft sich pathetisch in die Arme des Geliebten oder beschimpft herablassend den Sohn. Sie spielt die oberfl&#228;chliche Schauspielerin wunderbar. Als sich Kostja das erste Mal angeschossen hatte, da sitzen beide auf der B&#252;hne, auf einem Koffer, denn eigentlich will man fahren. Kostja und Mutter. Er mit Verband. Aber so richtig reden beide nicht &#252;ber das, was passierte. Seine Mutter setzt sich nicht zu ihm und sagt: &#8220;Das machst du mir nicht noch einmal.&#8221; &#8220;Oder warum hast du versucht, dich umzubringen?&#8221; Sie redet von ihrem Geliebte, die Kostja auf den Tod nicht ausstehen kann.</p>
<p>Die Figur der Mascha, die von <strong>Antje Trautmann </strong>gespielt wurde, bleibt ebenfalls im Ged&#228;chtnis. Sie ist auch eine ganz pathetische, singt russische Lieder oder nippt am Flachmann. Mascha will vor allem gl&#252;cklich werden, sie stellt sich oft Fragen zum Lebenssinn. &#8220;Ich ziehe mein Leben hinter mir her wie eine endlose Schleppe.&#8221; Das Melancholische bringt Antje Trautmann gut zum Ausdruck.</p>
<p>Schlie&#223;lich sei noch der Hauptdarsteller Konstantin (<strong>Benjamin Pauquet</strong>) erw&#228;hnt, der auch eine tragische Figur ist. Pauquet schafft es, den Konstantin in der Gratwanderung zwischen Wahnsinn und Sehnsucht glaubhaft darzustellen.</p>
<p>Klar dauert das Ganze. Und Ende des ersten Aktes rutschen die Besucher auf den St&#252;hlen umher, Uhren werden besehen und sich gefragt, wie lange wohl das Drama noch anhalten m&#246;ge. Doch durch die zeitlichen Bez&#252;ge lie&#223; sich die Aktaufteilung sicherlich anders nicht bewerkstelligen.</p>
<p><strong>Alles in allem ein tolles St&#252;ck!</strong> Sicherlich h&#228;tten die Kost&#252;me schicker sein k&#246;nnen, wer hier &#8220;Jane-Austen&#8221; Kost&#252;me erwartet, wird mit Jogginghose und Lederjacke konfrontiert. Tschechow modern interpretiert &#8211; auf jeden Fall ein Besuch wert!</p>
<p>http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/</p>
<h3>Besetzung:</h3>
<p>Irina Nikolajewna Arkadina, verheiratete Trepljowa, Schauspielerin: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/olivia_grigolli/" >Olivia Grigolli</a><br />
Konstantin Gawrilowitsch Trepljow, Sohn der Irina Nikolajewna Arkadina, ein junger Mann: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/benjamin_pauquet/" >Benjamin Pauquet</a><br />
Pjotr Nikolajewitsch Sorin, Bruder der Irina Nikolajewna Arkadina: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/albrecht_goette/" >Albrecht Goette</a><br />
Nina Michailowna Sarjetschnaja, ein junges M&#228;dchen, Tochter eines reichen Gutsbesitzers: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/mila_dargies/" >Mila Dargies</a><br />
Ilja Afanasjewitsch Schamrajew, Leutnant a. D., Gutsverwalter bei Sorin: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/lars_jung/" >Lars Jung</a><br />
Polina Andrejewna, Frau des Ilja Afanasjewitsch Schamrajew: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/hannelore_koch/" >Hannelore Koch</a><br />
Mascha, Tochter des Ilja Afanasjewitsch Schamrajew: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/antje_trautmann/" >Antje Trautmann</a><br />
Boris Alexejewitsch Trigorin, Schriftsteller: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/tom_quaas/" >Tom Quaas</a><br />
Jewgenij Sergejewitsch Dorn, Arzt: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/holger_huebner/" >Holger H&#252;bner</a><br />
Semjon Semjonowitsch Medwedjenko, Lehrer: <a target="_blank" href="http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/premieren_urauffuehrungen/die_moewe/matthias_reichwald/" >Matthias Reichwald</a></p>
<p><strong>Weitere Termine</strong>: 25.2., 28.2., 10.3., 21.3., 02.04., 06.04.</p>
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		<title>Dresden hat &#8220;Passion&#8221;!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 19:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anja</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Rückschau]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Erstauff&#252;hrung „Passion“ in Dresden sorgt f&#252;r &#252;berschw&#228;ngliches Lob und ein volles Haus in der Dresdner Staatsoperette. Die Musik ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Deutsche Erstauff&#252;hrung „Passion“ in Dresden sorgt f&#252;r &#252;berschw&#228;ngliches Lob und ein volles Haus in der Dresdner Staatsoperette.</strong></p>
<p>Die Musik und die Liedtexte stammen von <strong>Stephen Sondheim</strong>, der f&#252;r Musicalfans kein unbeschriebenes Blatt ist, stammt doch der Welterfolg „West Side Story“ aus seiner Feder. Wenn dann noch die bekannten Schauspielerinnen  <strong>Maike Switzer</strong><strong> und Vasiliki Roussi</strong> die Hauptrollen &#252;bernehmen, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen! und</p>
<p>Das Musical beruht &#252;brigens auf einem Buch („<strong>Fosca</strong>“ von Iginio Ugo Tarchetti) und wurde zudem verfilmt („<strong>Passione d’amore</strong>“ mit Jean Louis Trintignant). Au&#223;erdem ist <strong>Stephen Sondheim</strong> letztes Jahr 80 Jahre alt geworden, weshalb das St&#252;ck nochmals am <strong>Londoner West End</strong> aufgef&#252;hrt wurde. Nun geht die Geschichte also in <strong>Dresden</strong> weiter.</p>
<p>Doch zun&#228;chst einmal muss berichtet werden, worum es &#252;berhaupt geht:</p>
<p>Hauptmann <strong>Giorgio</strong> (Marcus G&#252;nzel) und seine (allerdings verheiratete!) Geliebte<strong> Clara </strong>(Maike Switzer) liegen nackt im Bett, singen und schw&#246;ren sich ewige Liebe, zumal er ihr er&#246;ffnet, er werde in wenigen Tagen zum Milit&#228;r in die Provinz berufen. Fortan hegen beide eine leidenschaftliche Briefbeziehung, schreiben sich auf gelbem Papier und vermissen sich unendlich. Bei der Armee begegnet <strong>Giorgio Fosca</strong> (italienisch f&#252;r dunkel!), einer &#228;lteren Frau, nicht gerade eine Sch&#246;nheit, die obendrein noch krank ist, obwohl keiner wei&#223;, was ihr wirklich fehlt. <strong>Fosca</strong> (Vasiliki Roussi) verliebt sich in<strong> Giorgio</strong>. So weit, so gut. W&#228;hrend <strong>Clara</strong> ihm die schmachtvollen Briefe schreibt, kann <strong>Fosca</strong> ihre Liebe nur in Besessenheit zum Ausdruck bringen. Eigentlich wollte er nur nett sein und ihr seine B&#252;cher leihen, sie verfolgt ihn darauf hin, h&#228;ngt wie eine Klette an ihm und treibt ihn damit in den Wahnsinn. Er schwankt zwischen Mitleid und Zur&#252;ckweisung, wartet doch zu Hause seine<strong> Clara</strong> auf ihn. Nach der harten Zur&#252;ckweisung wird <strong>Fosca</strong> noch kr&#228;nker und der <strong>Arzt</strong> bittet <strong>Giorgio</strong>, sie ein letztes Mal zu besuchen und, zum Schein, auf ihren Liebeswahn einzugehen.</p>
<p>Gleich muss er sich zu ihr ins Bett legen („<strong>Du sollst es bequem haben!</strong>“), ihr einen Brief schreiben („<strong>Bitte. Tu es f&#252;r mich</strong>“) und schlie&#223;lich sie k&#252;ssen, „<strong>wie du deine Schwester K&#252;sst</strong>“. <strong>Giorgio</strong> hat eigentlich keine Lust, macht aber aus Mitleid die Kom&#246;die mit und schreibt ihr schlie&#223;lich sogar einen Liebesbrief, den sie ihm diktiert.</p>
<p>Um der Kranken zu entgehen, will er 40 Tage in die Heimat reisen und Zeit mit<strong> Clara</strong> verbringen. So richtig l&#228;uft es mit <strong>Clara</strong> aber auch nicht, denn die kann nicht fort von ihrem Mann: Der kleine Sohn wird von ihr als Alibi benutzt, so weit reicht die Liebe doch nicht, erkennt auch <strong>Giorgio</strong> und macht Schluss. Wie sollte es anders sein, diese bedingungslose Liebe <strong>Foscas</strong>, die ihm offen sagt, dass sie f&#252;r ihn sterben w&#252;rde, ist f&#252;r <strong>Giorgio</strong> schlie&#223;lich das, was er immer suchte. Nicht die Leidenschaft im Verborgenen mit<strong> Clara</strong>, die viel zu vern&#252;nftig ist und nicht auf ihr Herz h&#246;rt, sondern <strong>Foscas</strong> Liebe, <strong>Passion</strong> oder Besessenheit imponieren ihm.</p>
<p>Eigentlich k&#246;nnte jetzt alles so sch&#246;n sein, das Paar ist vereint, Happy End. Leider nicht.</p>
<p>Der <strong>Cousin Foscas</strong>, Oberst <strong>Ricci</strong>, findet den Brief, macht<strong> Giorgio</strong> Vorhalte, er h&#228;tte seine Cousine nur benutzt, weder <strong>Giorgio</strong> noch der <strong>Arzt </strong>k&#246;nnen alles klar stellen. Das Liebespaar findet sich, eine romantische Nacht wird verbracht, doch am n&#228;chsten Morgen wartet das Duell mit <strong>Ricci</strong>, der die Ehre seiner Familie als beschmutzt ansieht. Es wird geschossen, keiner der M&#228;nner stirbt, doch <strong>Fosca </strong>erliegt 3 Tage sp&#228;ter ihrer Krankheit. „<strong>Deine Liebe lebt in mir</strong>“ singt der traurige Hauptmann zum Schluss. <strong>Am Ende sind alle 3 Protagonisten im Ungl&#252;ck versunken.</strong></p>
<p><strong>„Passion“ </strong>ist wirklich ein sehr gelungenes <strong>Musical</strong>, obwohl es kein klassisches <strong>Musical</strong> ist. Musik und Dialoge gehen ineinander &#252;ber, sind nicht voneinander zu trennen und dadurch spannungsgeladen.</p>
<p>Die Rolle der <strong>Clara</strong> w&#228;re eigentlich nur eine <strong>Nebenrolle</strong>, hat sie doch am aktiven Geschehen in der Provinz keinen Anteil.  Doch die Briefe werden von ihr vorgelesen, meist lesen <strong>Giorgio</strong> und<strong> Clara </strong>die Briefe im Wechsel, als ob die miteinander reden w&#252;rden. Das ist interessant, weil die Grenze zwischen beiden verschwindet.<strong> Clara</strong> steht neben <strong>Giorgio</strong>, beide ber&#252;hren sich, singen zusammen und sind nicht richtig voneinander getrennt.</p>
<p><strong>Maike Switzer</strong> spielt die klassische sch&#246;ne Frau, gibt jedoch ihrer Rolle sehr viel Tiefgang. Nicht nur Giorgio ist zerrissen zwischen 2 Frauen,<strong> Clara</strong> will  Giorgio und ihren Sohn, hat aber Angst den letzten Schritt zu machen. Besonders pr&#228;gnant sind die Momente, in denen Clara &#252;ber die B&#252;hne l&#228;uft, sie liest seine Briefe laut vor, ist meist h&#252;bsch gekleidet und zieht die Blicke der Zuschauer auf sich.</p>
<p><strong>Marcus G&#252;nzel</strong> als Hauptmann macht seine Sache mehr als ordentlich. <strong>Giorgio</strong> ist ein leidenschaftlicher Mann, der die Liebe sucht, die bedingungslose Liebe, die er nur in Fosca findet. Das hin- und hergerissene verk&#246;rpert er glaubhaft, obwohl die Wandlung zu Fosca meiner Meinung nach zu schnell lief. Aber gut. Auf jeden Fall ist er ein Schauspieler, den man sich merken sollte.</p>
<p>Umwerfend aber war <strong>Vasiliki Roussi</strong>, die die<strong> Fosca</strong> nicht spielte, sondern sie lebte. Als erstes &#252;berrascht ihre K&#246;rpergr&#246;&#223;e (sie ist kaum 1,60 m gro&#223;!), was der Rolle zus&#228;tzliche Glaubw&#252;rdigkeit gibt. Sie tippelt auf den Schuhen daher, immer in einem dunklen Kleid (das im Gegensatz zu den hellen Farben der Clara steht), h&#228;lt sich an St&#252;hlen fest, geht geb&#252;ckt, spricht leise – man hat manches Mal das Gef&#252;hl, sie klappt gleich zusammen – dadurch kommt die r&#228;tselhafte Krankheit Foscas gut zum Ausdruck. Dagegen hat sie eine Stimmintensit&#228;t und eine B&#252;hnenpr&#228;senz, die verzaubern. Zu Beginn denkt man, sie ist verr&#252;ckt, klammert sie sich doch an Giorgio und bricht ganze 2 Mal auf der B&#252;hne zusammen. Man wei&#223; nicht so recht, ob man Fosca m&#246;gen oder sie bemittleiden soll.</p>
<p>Leider gehen die <strong>Nebenrollen</strong> bei „Passion“ etwas unter. Allenfalls der <strong>Arzt</strong> oder <strong>Oberst Ricci</strong> bleiben im Ged&#228;chtnis, die anderen Milit&#228;rm&#228;nner, die auch sch&#246;ne Szenen hatten, beispielsweise ein Billard-Spiel, sind nur Randfiguren.</p>
<p><strong>Das St&#252;ck hat L&#228;ngen,</strong> was in der Presse teilweise bem&#228;ngelt wurde. Doch das ist meiner Meinung nach gar nicht so schlecht, denn sie geben  dem Zuschauer die M&#246;glichkeit, kurz durchzuatmen und sich in dem Strudel der Leidenschaften, in den die Protagonisten geraten, nicht zu verlieren. Andererseits wird dadurch die erste Begegnung Fosca &#8211; Giorgio k&#252;nstlich hinausgez&#246;gert. Alle im Saal wissen, dass beide sich begegnen, aber auf der B&#252;hne wird derweil am Tisch gegessen und Kaffee getrunken.</p>
<p><strong>Die ganze Geschichte erinnert ein wenig an „WICKED &#8211; die Hexen von Oz“</strong>, wo ein Mann auch zwischen 2 Frauen steht. Passion erweitert das Ganze um die verschiedenen Definitionen der Liebe. Hier ist nicht der Kontrast „dummes h&#252;bsches Blondchen“ gegen „eloquente h&#228;ssliche Dunkelhaarige“ im Vordergrund, sondern die unterschiedlichen Definitionen von Liebe. Auch mal was riskieren, bedingungslos lieben, das vermittelt das St&#252;ck. Sich fallen lassen, wider jede Vernunft.</p>
<p><strong>Das alles wird toll inszeniert.</strong> Eine Drehb&#252;hne sorgt f&#252;r die Szenenwechsel, manchmal marschieren Soldaten &#252;ber die B&#252;hne, unkommentiert. Und die Ausstattung ist sehr schlicht: Keine schn&#246;rkeligen Requisiten, ein Tisch, ein Stuhl, ein Bett und zwischendrin viel Gef&#252;hl. Das ist das einfache aber gute Rezept von „Passion“.</p>
<p><strong>Die S&#228;chsische Zeitung meinte</strong>, „Mit Stephen Sondheims Musical macht Dresdens Staatsoperette alles richtig“(Ausgabe vom 31. Januar, Seite 22) und die <strong>Da Capo</strong> (Monatlich erscheinendes Magazin rund um Musical, Concert und Show) schreibt: „Die Staatsoperette Dresden hat hier eine wunderbar einf&#252;hlsame Inszenierung auf die B&#252;hne gebracht“(Ausgabe 60, S. 16).  Zu recht. <strong>Das darf man wirklich nicht verpassen!</strong></p>
<p><a href="http://www.staatsoperette-dresden.de/spielplan/repertoire/stueckansicht/stueck/passion-deutsche-erstauffuehrung/"  target="_blank">http://www.staatsoperette-dresden.de/spielplan/repertoire/stueckansicht/stueck/passion-deutsche-erstauffuehrung/</a></p>
<p><strong>Besetzung:</strong></p>
<div>
<div>Fosca: Vasiliki Roussi</div>
<div>Clara: Maike Switzer</div>
<div>Giorgio: Marcus G&#252;nzel</div>
<div>Oberst Ricci: Gerd Wiemer</div>
<div>Leutnant Torasso: Hardy Brachmann</div>
<div>Doktor Tambourri: Hans-J&#252;rgen Wiese</div>
<div>Feldwebel Lombardi (Koch): Dietrich Seydlitz</div>
<div>Leutnant Barri: Elmar Andree</div>
<div>Major Rizzolli: Herbert G. Adami</div>
<div>Gefreiter Augenti: Martin Gebhardt</div>
<div>Ludovic: Christoph Simon</div>
<div>Foscas Mutter: Tanja H&#246;ft / Annegret Rei&#223;mann</div>
<div>Geliebte: Inka Lange</div>
<div>Foscas Vater: Andreas Berg</div>
</div>
<div>Das St&#252;ck geht 2 Stunden ohne Pause.</div>
<div>N&#228;chste Vorstellungen: 03.03.2011, 04.03.2011, 19.05.2011, 20.05.2011, 23.06.2011, 24.06.2011.</div>
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		<title>CrysTall &amp; Twilight – Teil des Ganzen</title>
		<link>http://styledd.de/crystall-twilight-teil-des-ganzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 17:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[crsytall und twilight]]></category>
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		<description><![CDATA[It’s done. CrysTall &#38; Twilight sind mit ihrem Album fertig. Nachdem ich mich zu Beginn der BloggerKarriere schon &#252;ber deren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>It’s done</strong>. CrysTall &amp; Twilight sind mit ihrem Album fertig. Nachdem ich mich zu Beginn der BloggerKarriere schon &#252;ber deren <a href="f-u-a-free-united-artists/" target="_blank">ersten Clip &#8220;Richtig oder Falsch&#8221; </a>ausgelassen habe, ist nun endlich &#8220;Teil des Ganzen&#8221; auf dem Markt. Nun gut, bei Saturn oder MediaMarkt findet ihr das Album (noch) nicht. Die Jungs verkaufen die Scheibe aber auch ohne offizielle Verkaufsstellen – soweit ich wei&#223; – sehr gut. Ich muss allerdings gestehen, dass sich das Album schon seit einigen Wochen (wenigen Monaten *ups*) in meinem Besitz befindet – H&#252;lle im Regal und die CD im Player. Wessen Ohren nach meinem kleinen Bericht Lust auf das Album versp&#252;ren, m&#246;gen sich bei mir melden &#8211; <em>ick mach dit klar</em> und besorg euch ein exklusives Exemplar. Gro&#223;e Jungs und M&#228;dels k&#246;nnen aber auch alleine &#252;ber <a href="http://www.blog.fua-records.de/"  target="_blank">RapundGut</a> bestellen.</p>
<p><strong>Das Album beinhaltet 15 Tracks. </strong>Neben Crystall &amp; Twilight (looogisch) tummeln sich diverse K&#252;nstler der Szene durch Features auf der Scheibe. <em>Mit dabei sind Dra Q, T. Wonder, Isabelle, Hans (Pea One) sowie die FreeUnitedArtists-Kollegen Phil, Shawn und Frontside.</em></p>
<p><strong>Gibt ja bei jedem Album immer so drei, vier Tracks, welche man immer und immer wieder h&#246;ren kann.</strong> Bei mir w&#228;ren das „Was w&#228;re“ feat. Dra Q, „Es ist okay“ feat. Hans (PeaOne) nat&#252;rlich „Richtig oder Falsch“ aber auch „Wenn ich heute gehen muss“. Wieso, weshalb warum &#8211; keine Ahnung &#8211; geht einfach gut rein. Und Musik muss man bekanntlich einfach nur f&#252;hlen k&#246;nnen. Mehr ist es nicht.</p>
<p>Einzelne Lieder detailliert erl&#228;utern traue ich mir an dieser Stelle hier nicht zu – daf&#252;r fehlt es mir an &#252;berdurchschnittlichen Musikkenntnissen – m&#246;chte ja auch weiterhin ernst genommen werden ;). Im Gro&#223;en und Ganzen kann ich jedoch sagen: <strong>GENIAL!!!!</strong></p>
<p><strong>Anfangs hatte ich Bedenken, dass mich das Album entt&#228;uschen k&#246;nnte. Die Vorfreude und die Anspr&#252;che, welche ich vorher hatte, waren sehr hoch &#8211; wurden aber ohne Ausnahme erf&#252;llt. </strong>Rundum eine gelungene Platte, Texte aus dem Leben gegriffen &#8211; bestimmt vom Alltag, privaten Erlebnissen &#8211; jeder Au&#223;enstehende findet sich in mindestens einer Strophe wieder. Kein sinnloses Gequatsche, nur um ein wenig mehr Rap in dieses Land zu bringen (davon gibt es leider schon zuviel). Die Beiden z&#228;hle ich definitiv zu den talentierten Musikern unserer Hauptstadt. Sie leben ihr Leben und sie lieben ihre Musik &#8211; das merkt man. Nur im Geringsten kann man sich vorstellen, wie hart die Jungs am Album gearbeitet haben und es war ein langer Weg bis zum Release, aber es hat sich gelohnt.</p>
<p><strong>Die RecordRelease Party fand nat&#252;rlich auch schon statt</strong> <em>(und ich konnte nicht *heul*) </em>- den Bildern zu urteilen auch h&#246;chst erfolgreich. Am 29. Mai diesen Jahres wurde mit weiteren Musikern (u. a. mit Nandez&#8217;n'Noize und Nekst86) im Knaack Klub die Ver&#246;ffentlichung gefeiert. Zur Party wurde dann auch gleich noch Track Nr. 2 &#8220;Teil des Ganzen&#8221; als Videorelease ausgestrahlt. In m&#252;hevoller <em>Kr&#252;melkackerarbeit </em>wurden Aufnahmen aus den letzten Jahren zusammengeschnitten. I like.</p>
<p style="text-align: center;"><p><a href="http://styledd.de/crystall-twilight-teil-des-ganzen/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p style="text-align: center;"><em>Soooo, genug des Lobes – alle mal wieder auf dem Boden der Tatsachen landen und nun wird gesungen …. </em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>„Happy Birthday toooo yooouuuuu“ *tr&#228;ller*.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>ALLES LIEBE UND GUTE ZUM GEBURTSTAG lieber Crys!!!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>25 Jahre, wahnsinn – ein viertel Jahrhundert – ganz sch&#246;n alt ;) .<br />
W&#252;nsch dir nur das Beste und weiterhin Erfolg und Spa&#223; mit der Musik.</strong></p>
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		<title>Dixieland Dresden 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 18:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[dixieland]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr swingt Dresden wieder im Mai &#8211; und zwar vom 8. bis 16. Mai. Programmhighlights (offizielle Seite): DIXIELAND ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr swingt Dresden wieder im Mai &#8211; und zwar vom 8. bis 16. Mai.</p>
<p>Programmhighlights (<a href="http://www.dixieland.de/epages/61202883.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61202883/Categories/Festival/Programm"  target="_blank">offizielle Seite</a>):</p>
<ul>
<li><strong>DIXIELAND IN FAMILIE</strong><br />
<strong>Das gro&#223;e Familienfest der S&#228;chsischen Zeitung</strong><strong><strong><strong></strong></strong></strong></li>
<li><strong><strong><strong></strong>RIVERBOAT-SHUFFLE</strong></strong><strong><br />
Leinen los zur weltgr&#246;&#223;ten Raddampferflotten-Parade </strong></li>
<li><strong>&#8220;DIXIELAND INTERNATIONAL&#8221;</strong><br />
<strong>Live-&#220;bertragung MDR1 RADIO SACHSEN</strong></li>
<li><strong>&#8220;JUBIL&#196;UMS-GALA&#8221;</strong><br />
<strong>Eine Dixieland-Show der &#220;berraschungen und Gratulationen anl&#228;sslich          des 40. Internationalen Dixieland Festivals</strong></li>
<li><strong>DRESDNER JAZZMEILE</strong></li>
<li><strong>DIXIELANDPARADE</strong></li>
</ul>
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		<title>Boyzone S&#228;nger Stephen Gately verstorben</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 18:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[stephen gately]]></category>
		<category><![CDATA[verstorben]]></category>

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		<description><![CDATA[Traurige Nachricht, die ich zum Sonntag lesen musste &#8211; Stephen Gately, S&#228;nger der Boygroup Boyzone ist aus bisher ungekl&#228;rter Ursache ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Traurige Nachricht, die ich zum Sonntag lesen musste &#8211; <strong>St</strong><strong>ephen Gately, S&#228;nger der Boygroup Boyzone</strong> ist aus bisher ungekl&#228;rter Ursache auf Mallorca gestorben.</p>
<p>Laut der britischen &#8220;Sun&#8221; sind Stephen und sein Mann Andrew Cowles in der Nacht von Freitag zu Samstag auf Mallorca durch die Bars gezogen sein. Mit reichlich Alkohol im Blut sollen die Beiden mit einem Bulgaren weiter auf dem Hotelzimmer in Andratx gefeiert haben. W&#228;hrend Stephens Lebensgef&#228;hrte nach geraumer Zeit mit dem Bulgaren im Schlafzimmer verschwunden sein soll, ist Gately im Wohnzimmer eingeschlafen und h&#246;chstwahrscheinlich an seinem Erbrochenen erstickt. Gegen Samstag Mittag wurde er in einer &#8220;seltsamen Gebetshaltung&#8221; tot von Andrew Cowles entdeckt.</p>
<p>Eine Obduktion wurde sofort angeordnet und derzeit sind es alles nur Vermutungen. Ich bin immernoch traurig und ersch&#252;ttert &#252;ber diese Nachricht. Hoffentlich wird alles schnell aufgekl&#228;rt, sodass Familie und Freunde in Ruhe Abschied nehmen k&#246;nnen.</p>
<p>Wie traurig, wenn die Stars der Kindheit bzw. Jugend pl&#246;tzlich sterben. Erst Michael Jackson und jetzt ER. Stephen Gately war erst 33 Jahre alt und ein Held meiner damaligen pubert&#228;ren Phase. Als Mitglied der Boyband &#8220;Boyzone&#8221; feierte er in den 90er Jahren musikalische Erfolge mit Songs wie zum Beispiel &#8220;No matter what&#8221; oder &#8220;Father and Son&#8221;.<br />
1999 outete sich Gately als Homosexueller und gleichzeitig stand er zu der Beziehung zum ebenfalls damaligen Boyband-Star Eloy de Jong (Caught in the Act). Seit 2006 ist er mit Andrew Cowles liiert.</p>
<p>styleDD trauern mit&#8230; zur <a href="http://www.stephengately.co.uk/"  target="_blank">Offiziellen Homepage</a>!</p>
<p><a href="http://styledd.de/boyzone-sanger-stephen-gately-verstorben/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>NACHTRAG:</strong> Wie versprochen melde ich mich noch einmal hier zu Wort. Die Autopsie hat ergeben, dass Stephen Gately an einem &#8220;akuten Lungen&#246;dem&#8221; gestorben ist.  Warum sich Fl&#252;ssigkeit im Lungengewebe bildete ist jedoch unklar. Doch auf Fragen mit &#8220;Warum&#8221; gibt es nun mal nicht immer eine logische Antwort, schon gar nicht bei dem Thema &#8220;Tod&#8221;. Ruhe in Frieden lieber Stephen!</p>
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		<title>Eindr&#252;cke von Wolles’ Feuerwerk zum Mittwoch</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 18:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caro</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rückschau]]></category>
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		<category><![CDATA[veranstaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Also der Artikel vom Stefan wurde hier ja schon flei&#223;ig kommentiert. Da dieser sich aber von weiter weg das Feuerwerk ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also der <a href="http://styledd.de/wolle-forster-spendiert-n-tolles-feuerwerk/"  target="_self">Artikel vom Stefan</a> wurde hier ja schon flei&#223;ig kommentiert. Da dieser sich aber von weiter weg das Feuerwerk angeguckt hat, kann der ja gar nicht nachvollziehen, wie toll das bei der <strong>Party auf dem Schlossplatz </strong>war.</p>
<p><strong>Bereits ab 20.00 Uhr lud Wolle F&#246;rster zum geselligen Zusammensein mit kostenloser (!!!) Verpflegung in Form von &#8220;Schnittchen&#8221;, Bratw&#252;rsten und vielen Getr&#228;nken.</strong> Lustig war anzusehen, dass der Bierstand von 3 Seiten zug&#228;ngig war. Lange Schlangen bildeten sich an der Front und man musste dort sicherlich gesch&#228;tzte 10 Minuten anstehen. An den Seiten jedoch ging alles schnell. Binnen weniger Sekunden hatte ich mein kostenloses Bier in der Hand (Marke wird nicht genannt, da es sich nicht um Radeberger handelte).</p>
<p>Zum Feuerwerk haben wir uns dann auf die Augustusbr&#252;cke begeben. Recht mittig hatten wir einen tollen Blick auf das Feuerwerk sowie auf die gut gef&#252;llte Br&#252;hlsche Terasse. Nach kurzer Rede von Wolle F&#246;rster startete das imposante Lichtspiel am Himmel. Soviele verschiedene Effekte, dass man die Elbwiesen vor lauter Rauch nicht mehr sah. Da kann selbst ein Feuerwerk zum Stadtfest nicht mithalten. Untermalt wurde das Ganze u. a. von Frank Sinatras &#8220;My Way&#8221;. Abgestimmt auf die Sekunde &#8211; allein der Gedanke wieder daran, da kriege ich G&#228;nsehaut. Meine Favouriten waren dieses Mal nicht die riesigen Kugeln, die sich immer am Himmel ausbreiten, sondern diese Font&#228;nen, die sich, w&#228;hrend sie in die Luft gehen, im Kreis drehen (leider wei&#223; ich nichts &#252;ber Pyrotechnik, aber sicherlich besitzen meine ausf&#252;hrlichen Beschreibungen Fachbegriffe &#8211; wer sie kennt, kann mir ja schreiben). Viel zu sch&#246;n und viel zu schnell vorbei.</p>
<p><strong>Danach wurde weiter gefeiert. </strong>Die Musik wurde lauter gedreht und die Menschen fr&#246;hlicher. Getanzt wurde &#252;berall, wo Platz war (zum Beispiel an den Bahnschienen, die komischerweise nicht gesichert waren)  und zur Musik von gestern. Gigi D&#8217;Agostino oder Elton John schallten durch die Boxen &#8211; Musik, die man sich heutzutage wohl nicht mehr st&#252;ndlich anh&#246;rt,  zu der man aber immer mal wieder feiern kann.</p>
<p>Noch ein wenig geplaudert und zwei Bier sp&#228;ter habe ich dann die Feierei verlassen. Ein paar &#8220;qualitativ hochwertige&#8221; Bilder von meinem Handy k&#246;nnt ihr euch hier angucken.</p>
<p><strong>Danke spendabler Wolle F&#246;rster f&#252;r dieses au&#223;ergew&#246;hnliche Fest mitten in der Woche.</strong></p>

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		<title>F.U.A. – Free United Artists</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 20:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Endlich komme ich dazu &#252;ber meine „Lieblings-Berliner“ zu schreiben. Der Rede wert sind die Free United Artists – kurz F.U.A. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich komme ich dazu &#252;ber meine „Lieblings-Berliner“ zu schreiben. Der Rede wert sind die Free United Artists – kurz F.U.A. genannt –  meines Erachtens definitiv.</p>
<p>F&#252;nf Jungs aus Pankow, die sich seit 2002 aktiv an der Musikunterhaltung beteiligen, werden demn&#228;chst mit neuem Album „Teil des Ganzen“ am Berliner Rap-Markt erscheinen. Derzeit tummelt sich das aktuelle Video von CrysTall und Twilight „Richtig oder Falsch“ im Internet herum. H&#246;chstpers&#246;nlich durfte ich beim Videodreh ein paar Stunden dabei sein. Hinter den Kulissen ist so ein Dreh schon beeindruckend. Die ganze Arbeit, die genaue Positionierung von Kamera, Licht und etwaigen minimalen Details – alles richtig spannend und sehr zeitaufwendig. Oft wurden Szenen doppelt und dreifach gedreht, um im Nachhinein ein tolles Ergebnis von 3:16 min zu erhalten.</p>
<p>„Ick find et juuut“  w&#252;rde ich wohl meinen.</p>
<p>Inhaltlich geht es um die Verarbeitung eines schweren Verlustes aus dem Leben der Beiden. Auch sonst sind die Texte von CrysTall&amp;Twilight, FrontSide, Shawn und Phillee eher aus dem Leben gegriffen und beinhalten die eigenen Erfahrungen (zum Gl&#252;ck, denn es gibt gen&#252;gend „Musiker“ die sich mit diversen sinnfreien Texten – unter Niveau – &#252;ber Frauen und M&#228;nner auslassen). Seit Fr&#252;hjahr diesen Jahres treiben sich die Jungs auch in ihrem eigenen Blog rum (<a href="http://blog.fua-records.de/"  target="_blank">http://blog.fua-records.de</a>) – mit Kritik meinerseits. Schreibt mehr!!!.</p>
<p>Bis zur Ver&#246;ffentlichung vom „Teil des Ganzen“ kann man sich einige Videos unter <a href="http://www.youtube.com/user/FreeUnitedArtists"  target="_blank">http://www.youtube.com/user/FreeUnitedArtists</a> anschauen. Das Album erhalte ich aus erster Hand – zumindest wurde es mir versprochen (wehe, wenn nicht). Also werde ich mich fr&#252;her oder sp&#228;ter erneut hier auslassen. Bin schon ganz gespannt.</p>
<p><strong>Musikvideo zu &#8220;Richtig oder Falsch&#8221;</strong>:<br />
<p><a href="http://styledd.de/f-u-a-free-united-artists/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
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		<title>Miss Platnum</title>
		<link>http://styledd.de/miss-platnum/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 17:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Geboren als Ruth Maria Renner, 1970 in Timişoara, Rum&#228;nien, etabliert sich die heute in Berlin lebende K&#252;nstlerin so langsam aber ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geboren als Ruth Maria Renner, 1970 in Timişoara, Rum&#228;nien, etabliert sich die heute in Berlin lebende K&#252;nstlerin so langsam aber sicher in der Musikbranche. Rauf und runter l&#228;uft derzeit ihre aktuelle Single &#8220;She moved in&#8221; schon bei so einigen Radiostationen.</p>
<p>Meine Meinung dazu: Ihre Musik fetzt einfach und ist definitiv ein paar Zeilen hier wert.<br />
Ihr erstes Album („Rock me“) blieb unbeachtet, doch mit Ver&#246;ffentlichung Ihres zweiten Albums („Chefa“)  kam sie ein St&#252;ck voran. Durch eine Kollaboration mit Peter Fox („Come Marry Me“) schaffte es die S&#228;ngerin immerhin auf Platz 90 der deutschen Single-Charts. 2009 trat sie erneut als Backgrounds&#228;ngerin bei der Tour von Peter Fox auf, pr&#228;sentierte unter anderem auch Ihre Single &#8220;She moved in&#8221;.<br />
Ein bisschen auf der Myspace-Seite rumgest&#246;bert entdecke ich weitere Songs von ihr (eine K&#252;nstlerin, die Myspace Besuchern auch eine Auswahl ihrer Songs zur Schau stellt &#8211; sehr vorbildlich). Eine Tour zum aktuellen Album „The Sweetest Hangover“ steht auch an. Irgendwas macht Dresden jedoch falsch &#8211; liegt es an einem nicht vorhandenem passenden Veranstaltungsort oder sind es die fehlenden Leute, die sich solcher Musik nicht ausreichend widmen – jedenfalls kommt auch eine Miss Platnum nicht nach Dresden. Daf&#252;r (mal wieder) nach Leipzig. Okay, &#252;berall kann man ja nicht hinfahren, also genie&#223;en wir weiter die Musik in unseren Ohren.</p>
<p><strong>Musikvideo zu <em>She moved in</em> von Miss Platnum:<br />
<p><a href="http://styledd.de/miss-platnum/" ><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></strong></p>
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		<title>Laura Izibor</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 20:08:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caro</dc:creator>
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		<category><![CDATA[soul]]></category>
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		<description><![CDATA[Laura Izibor – bis vor kurzem war sie mir noch unbekannt. Zuf&#228;llig bei YouTube &#252;ber einen ihrer Songs gestolpert. Sofort ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Laura Izibor</strong> – bis vor kurzem war sie mir noch unbekannt. Zuf&#228;llig bei YouTube &#252;ber einen ihrer Songs gestolpert. Sofort verzaubert sie mit ihrer unverwechselbaren Stimme. Die Mischung aus Soul verbunden mit Piano und Rhythmus l&#228;sst einen tr&#228;umen.</p>
<p>&#220;berzeugt euch selbst:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/y35Zxy9_cD4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/y35Zxy9_cD4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Geboren in Dublin entdeckte die heute 22-J&#228;hrige fr&#252;hzeitig durch internationale Gr&#246;&#223;en wie Stevie Wonder und Marvin Gaye die Liebe und die Leidenschaft zur Soul Musik. An ihrem Deb&#252;t-Album „Let the truth be told“ hat sie &#252;ber 4 Jahre lang gearbeitet. Gelohnt hat sich dies auf jedenfall. In Deutschland noch relativ unbekannt, sang sie bereits ausverkaufte Konzerte in Irland sowie als „Opener“ f&#252;r Musiker wie The Roots oder Angie Stone. Also meinen Geschmack hat sie getroffen. Nur noch der Rest Deutschlands muss dies entdecken und dann kommt sie auch hoffentlich bald hier her, um mich (bzw. uns) zu verzaubern.</p>
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