Volle Breitseite BRN / Gastbeitrag

Am vergangenen Wochenende hieß es für mich zum ersten Mal „Auf zur BRN!“. Nachdem ich die letzten Jahre leider nicht dabei sein konnte, freute ich mich dieses Mal umso mehr auf diesen Event im Neustädter Zentrum. Los ging’s am Freitag gegen 22 Uhr. An der Eingangskontrolle vorbei schlängelten wir uns in der Louisenstraße in Richtung Espitas (Ecke Alaunstraße). Nach den ersten Metern wussten wir bereits: Das wird sehr „kuschelig“. Mann an Mann (oder Mann an Frau oder wie auch immer) erfuhr ich mehr Körperkontakt, als mir lieb war. Aber gut, damit musste ich leben und schließlich ging es nicht nur mir so. ;-) Nachdem wir in den Massen unsere BRN-Mitstreiter fanden, machten wir uns weiter auf den Weg direkt durch die feierwütige Menge. Die Eindrücke prasselten nur so auf mich ein. Überall gab es was zu sehen und natürlich zu hören. Von Elektro über Minimal bis hin Alternative war – glaube ich – Alles vertreten. Auch wir konnten nicht widerstehen und wippten zum Einen oder Anderen Beat mit. Zur späteren Stunde packte uns natürlich der Hunger. Man sollte meinen, bei der großen Anzahl an Fressbuden, die auf der BRN vertreten waren, müsse sich doch was Leckeres finden lassen. Fehlanzeige! Leider blickten wir überwiegend auf leere Pfannen, ausgekratzte Töpfe und einsam vor sich hin glühende Grillstände. Die wenigen Stände, an denen noch etwas Essbares zu finden war, wärmten auch nur Rester des Tages auf. Deshalb wurde der Hunger dann doch zu Hause gestillt. Ausgeschlafen und ausgeruht starteten wir am Samstag gegen 21 Uhr zur zweiten Runde BRN. Diesmal wurde uns schon in der Bahn bewusst, dass es heute Abend wohl NOCH ENGER werden wird. Ab Pirnaischen Platz kapitulierten bereits Dutzende, die einfach nicht mehr einsteigen konnten. Für Außenstehende dürfte das Bild der „am Fenster klebenden Fahrgäste“ recht lustig ausgehen haben. :D Am Zielpunkt angekommen drängelten wir uns erneut in die Massen. Im Grunde war es das Gleiche wie am Vortag – nur eben voller. Teilweise staute es sich so heftig, dass man einige Minuten einfach nur auf einer Stelle trat. Es gab nur eine Möglichkeit: „Mit der Menge“. Ein Ausbrechen aus dem Getümmel war schier unmöglich. Dennoch haben wir des Öfteren ein freies Plätzchen zum Tanzen und Feiern gefunden und das dann natürlich auch intensiv genutzt. Mein Fazit: Ich freue mich, ein Teil der BRN gewesen zu sein und komme nächstes Jahr mit Sicherheit wieder. Wer auf gute Musik und Geselligkeit (auch, wenn sie teilweise etwas heftig war) steht, ist dort gut aufgehoben. Es empfiehlt sich aber, keine Taschen mitzunehmen und festes Schuhwerk anzuziehen (wobei das manch Einer nicht so ernst nahm und die Schuhe auch einfach mal weggelassen hat). Suchworte: dresden, bunte republik neustadt, äußere neustadt, stadtteilfest, neustadtfest
mandy am 21.06.2010 bisher 2 Kommentare

2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. caro   21.06.2010

    Es war voll…voll toll ;) …mal wieder! Und jedes Jahr trifft man Leute, die man Ewigkeiten nicht sieht. Da sind die ganzen Massen egal, solange man feiern will

  2. stefan   21.06.2010

    auf jeden fall voller als letztes jahr. dieses jahr aber trotzdem nicht so viele leute gesehn. hat wohl auch bissl mit glück zu tun. kennen tut man ja nicht nur 3 leute in dresden :-)

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